Feanor

Elbenfürst von Eldamar. Feanor, der Schöpfer der Silmaril, war der Sohn Finwes, des Hochkönigs der Noldor, und seiner Gemahlin Míriel. Bei seiner Geburt Curufinwe geheißen, wurde er später jedoch Feanor genannt, was "Feuergeist" bedeutet. In Eldamar heiratete er Nerdanel, welche ihm sieben Söhne gebar. Feanor schuf die Elbengemmen, jene Kristalle, die mit dem Licht der Sterne erfüllt waren, sowie die Palantíri, die "Sehenden Steine". Sein Hauptwerk jedoch waren die Silmaril - die drei Gemmen, in denen das lebende Licht der Bäume der Valar eingefangen war. Diese schönsten Edelsteine der Welt wurden für Feanor und sein Volk zu einem Fluch, denn Melkor begehrte sie, und nachdem er die Bäume des Lichts zerstört hatte, ermordete er Feanors Vater, stahl die Silmaril und floh nach Mittelerde. Feanor scharte die Noldor um sich, um Melkor zu verfolgen, den er nun Morgoth nannte, den "Dunklen Feind". Als die Noldor in Beleriand eintrafen, stellte Melkor sich ihnen in der zehn Tage dauernden Schlacht unter den Sternen entgegen, sein mächtiges Orkheer wurde jedoch geschlagen. Feanor, der sich unbesonnen von seiner Truppe trennte, um die Orks allein zu verfolgen, wurde von Balrogs eingeschlossen und von Gothmog, ihrem Herrn und Heermeister von Angband, getötet.

 

 

 

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