Corsaren

Die gefürchteten Corsaren von Umbar tyrannisierten im Dritten Zeitalter der Sonne jahrhundertelang die Küsten von Mittelerde. Der Anblick ihrer mit zahlreichen Kriegern besetzten schwarzen Schiffe, deren Segelkraft durch Sklaven auf Ruderbänken verstärkt wurde, erfüllt die Bewohner Mittelerdes mit Angst und Schrecken.
Die Númenórer gründeten im Zweiten Zeitalter der Sonne die Hafenstadt Umbar, die jedoch bald unter die Herrschaft böser Mächte geriet. Nachdem ihr Inselreich Númenór vom Meer verschlungen wurde, errichteten diejenigen, die in Umbar geblieben waren, unter dem Namen Scharze Númenórer eine starke Seemacht. Im Jahre 1050 des Dritten Zeitalters eroberten die Menschen von Gondor das Land Harad und damit Umbar und gliederten es ihrem Reiche ein, doch bald brach ein Aufruh aus, und zusammen mit den Haradrim und den übriggebliebenen Schwarzen Númenórern nahmen die Aufständischen Umbar ein und stellten seine frühere Macht wieder her. Vom 15. Jahrhundert an bis zum Ringkrieg wurden diese Menschen die Corsaren von Umbar genannt und gehörten zu den Hauptfeinden der Dúnedain Gondors.
Der Stammesfürst Aragorn drang im letzten Jahrhundert des Dritten Zeitalters mit den Dúnedain in den Hafen von Umbar ein, tötete den Anführer der Corsareb und verbrannte ihre Flotte. Im Ringkrieg selbst überfiel der spätere König Elessar von Gondor mit dem Geisterheer von Dunharg die in Pleargir liegenden schwarzen Schiffe und fügte den Corsaren eine vernichtende Niederlage zu.
Damit war ihre Macht für immer dahin, und als Aragorn die Schiffe benutzte, um die Dúnedain in die Schlacht auf den Pelennor-Feldern vor der Stadt Minas Tirith zu führen, fand der Ringkrieg ein glückliches Ende.

 

 

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