Nandor

Die Teleri gehörten zu den Elben, welche die Große Reise unternahmen. Zum ersten Mal teilten sie sich, als Lenwe, ein Teleri-Fürst, mit seinem Volk den Großen Strom Ânduin hinunter nach Süden zog. Sie wurden die Nandor genannt, "die sich abwenden", und es gab niemanden, der wie sie die Wälder kannte.
Die Nandor lebten mehr als zwei Zeitalter der Sterne hindurch friedlich in den Tälern des Ânduin. Einige überquerten das Weiße Gebirge und gelangten nach Eriador, und viele wurden dabei von Orks, Steintrollen und Wölfen getötet.
Nachdem Denethor seinen Vater Lenwe als König abgelöst hatte, sammelte er viele Nandor um sich und setzte die lange zuvor aufgegebene Wanderung in den Westen fort. In Beleriand wurden sie von den Sindar begrüßt, welche sie beschützten und mit der Kunst der Kriegsführung vertraut machten. Sie siedelten sich in Ossiriand an, dem "Land der sieben Flüsse", und wurden fortan die Laiquendi oder Grün-Elben genannt, da sie die grünen Wälder liebten und sich in grüne Gewänder zu kleiden pflegten, um sich für ihre Feinde unsichtbar zu machen.

 

 

 

 

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