Wasas

Im Ringkrieg kam ein seltsames primitives Volk, Wasas genannt, den Rohirrim und den Dúnedain zu Hilfe, als es galt, die Belagerung von Gondor zu brechen. Diese Menschen lebten unterhalb des Weißen Gebirges in dem alten Druadan-Wald in Anórien. Sie kannten sich besser in den Wäldern aus als jeder andere Bewohner Mittelerdes, denn sie hatten seit Jahrhunderten nackt wie die Tiere zwischen den Bäumen gehaust und sich nie bemüht, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Es waren wettergegerbte, dickarmige, kurzbeinige und untersetzte Geschöpfe. Von den Menschen von Gondor wurden sie die Wilden Menschen von Druadan genannt, diese hielten sie für Abkömmlinge der noch älteren Puckelmännchen. Im Ersten Zeitalter der Sonne hatten die Wasas einträchtig mit den Haladin in Beleriand gelebt, welche sie Drûgs nannten. Sie waren den Elben als die Drúedain, den Orks als die Oghor-hai und den Rohirrim als die Rógin bekannt.
Gegen Ende des Dritten Zeitalters drangen häufig Orks, Wölfe und andere bösartige Kreaturen in den Druadan ein. Obwohl die Wasas sie - oft mit vergifteten Pfeilen - vertreiben konnten, kehrten sie immer wieder zurück. Zwar nahmen die Wasas in der Regel keinen Anteil an den Geschäften der Menschen, doch in dieser Situation bot ihr Anführer Ghân-buri-Ghân den Rohirrim bei der Schlacht auf den Pelennor-Feldern seine Hilfe an, da er hoffte, durch einen glücklichen Ausgang der Schlacht für immer von den Eindringlingen befreit zu werden.
Als die Legionen der Orks tatsächlich besiegt wurden, übereignete der neue König von Arnor und Gondor den Wasas den Druadan-Wald für immer als eigenes Reich.

 

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