Beutelsend

In Hobbingen, am oberen Ende des Beutelhaldenweges und in die Füße des Bühl hineingegraben, liegt Beutelsend, die Wohnhöhle - "smial" in der Sprache der Hobbits genannt - der Familie Beutlin. Angelegt im 28. Jahrhundert des Dritten Zeitalters, lebten dort zunächst Bungo Beutlin, dann Bilbo und schließlich Frodo in der gemütlichen Heimstatt mit der runden, grünen Eingangstür, den zahlreichen runden Fenstern und dem hübschen kleinen Garten drumherum. Alle Räume liegen ebenerdig, wie in allen traditionellen Hobbithöhlen, und sind durch kurze Stollen verbunden. Beachtlich ist die Anzahl der Räume: Es gibt mehrere Schlafzimmer, Esszimmer, Küchen, Bäder, Weinkeller, eine ganze Reihe Vorratskammern und sogar Zimmer, die quasi zu Kleiderschränken umgestaltet wurden und allein für Bilbos Garderobe da sind. Nach der denkwürdigen Reise Bilbos mit Gandalf und den Zwergen zum Einsamen Berg und zurück, kommt das Gerücht um einen Schatz auf, der unter Beutelsend vergraben sein soll, und das sich auch lange Jahre nicht ausrotten lässt.
Frodo verkauft Beutelsend, das er ein paar Jahrzehnte zuvor von Bilbo geerbt hat, im Jahr 3018, dem Jahr der Ringgemeinschaft, an Lotho und Lobelia Sackheim - Beutlins, die schon seit einer halben Ewigkeit neidisch darauf geblickt hatten. Saruman übernimmt im Herbst des darauffolgenden Jahres kurzzeitig die Herrschaft über Beutelsend und hält den "Oberst" Lotho an kurzer Leine, während er radikale Umbaumaßnahmen im Auenland anordnet. Nach der Vernichtung Sarumans bringt der heimgekehrte Frodo Beutelsend wieder auf Vordermann. Als er schließlich mit den anderen Ringträgern Mittelerde verlässt, übergibt er seinem treuen Diener und Freund Sam Gamdschie die Höhle, der darin noch lange mit seiner Familie lebt.

 

 

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