Elben

Alles Wahre und Gute vereinen die Elben in sich; sie waren einst schön, edel, weise und tapfer, große Künstler und gefürchtete Krieger, mit denen selbst die Balrogs es nur in der Überzahl aufnahmen. Ihre Vitalität ging in späteren Tagen jedoch mehr und mehr verloren, sodass sie im Dritten Zeitalter nur noch Schatten ihrer selbst sind, melancholisch, müde und der Welt überdrüssig.
Die Elben gelten als unsterblich. Ein Elb verliert bloß seinen Körper wenn er getötet wird, während sein Geist in Mandos' Hallen eingeht. Er kann von dort nach einer Zeit der Erholung oder Reinigung in die Welt zurückkehren und in einem anderen Leib von neuem geboren werden. Besitz ist den Elben nicht wichtig. Respekt haben sie vor allem Leben, ja, selbst vor Waffen und Gegenständen, aber sie verschmähen vieles, was Technik und Fortschritt mit sich bringen, obwohl die Wissenschaft neben Kunst, Musik und Poesie ein wichtiger Teil ihrer Kultur ist.
Die Elben sind erstmals im Osten von Mittelerde aufgetaucht, am See von Cuiviénen, einer Bucht des Binnenmeeres von Helcar. Der Legende nach hat der Valar Orome sie dort bei einem seiner Jagdausflüge entdeckt. Das Schicksal des Elbenvolkes ist über Jahrtausende mit Mittelerde verbunden, bestimmen ihre Könige und ihre Kultur die Geschicke und Geschichte der Welt. Am Ende des Zweiten und während des Dritten Zeitalters geben die Elben ihre Vormachtstellung schließlich an die Menschen ab und gehen über die Grauen Anfurten in Scharen hinüber in die "Unsterblichen Lande". Das Volk ist Anfang des Vierten Zeitalters von Mittelerde verschwunden.

 

 

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