Faramir

Der zweite Sohn des Truchsesses Denethor II. von Gondor heißt Faramir. Frodo und Sam begegnet er in Ithilien, wo er sie in Henneth Annûn bewirtet und sich dabei vor dasselbe Problem gestellt sieht wie sein Bruder Boromir einige Tage zuvor: Soll er Frodos aussichtsloses Unterfangen, den Meister-Ring zum Orodruin [dem Schicksalsberg] zu bringen, unterstützen oder lieber versuchen, den Ring in seine Gewalt zu bringen? Da Faramir von Gandalf gelernt hat, immer mit dem Unwahrscheinlichsten zu rechnen und er weitblickender ist als Boromir, schließt er sich den Gefährten an.
Er wird am Ufer des Anduin in schwere Verteidigungskämpfe verwickelt, als der Feind die Flussübergänge bei Osgiliath und Cair Andros stürmt. Faramir wird beim Rückzug verwundet und gerät unter den tödlichen Schwarzen Atem der Nazgûl. In Verzweiflung und Wahn will sich sein Vater Denethor II. gemeinsam mit seinem vermeintlich toten Sohn in der Familiengruft verbrennen, doch Faramir wird von Gandalf gerettet und durch Aragorns Hände geheilt. Während seiner Genesung begegnet er einer anderen "Patientin" Aragorns: Éowyn von Rohan, die genau wie er unter den verderblichen Einfluss des Schwarzen Atems der Ringgeister geriet. Es zeigt sich, dass Faramir ein würdiger Ersatz für den Mann ist, den Éowyn nicht bekommen konnte: Aragorn. So dauert es nicht lange, bis beide in Edoras heiraten. König Elessar [Aragorn] ernennt Faramir nach dem Ringkrieg zum Fürsten des Landstriches Ithilien.

 

 

 

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