Moria

Moria ist eine uralte Zwergenstadt, die unter dem Nebelgebirge liegt. Sie hieß ursprünglich Khazad - dûm, was in der Sprache der Zwerge schlicht "Zwergenbinge" bedeutet. Schon der sagenhafte Vorvater der Zwerge Durin soll in den Höhlen oberhalb des Schattenbachtals seinen Wohnsitz gehabt haben. Im Laufe der Jahrtausende breitete sich Moria in vielen übereinander liegenden Schichten fast über das gesamte Massiv der Berge Barazinbar [das Rothorn], Zirak - Zigil [Celebdil der Weiße] und Bundushatûr [Fanuidhol der Graue] aus. Die Stadt erreicht im Zweiten Zeitalter ihren Höhepunkt, als sich viele Zwerge aus den zerstörten Orten Nogrod und Belegost hierher zurückziehen. Moria erlangt auch deshalb große Bedeutung, weil hier Mithril abgebaut wird, ein Metall, das nirgendwo anders in Mittelerde zu finden ist und von den großen Schmieden der Noldor [Tief - Elben] hoch geschätzt wird. Inwieweit zu dieser Zeit die Zwerge mit Sauron in Berührung kommen, ist unbekannt; allerdings besitzt König Durin III. einen der Sieben Ringe der Macht. Im Jahre 1697, während der Dunkle Herrscher gegen die Elben kämpft und ganze Landstriche verwüstet werden, verschließen die Zwerge die Tore von Khazad - dûm und verschwinden einfach aus dem Weltgeschehen.
Die Zwerge dringen im Dritten Zeitalter auf der Suche nach Mithril immer tiefer in den Berg ein und stoßen dabei auf einen Balrog, der sich hier jahrhundertelang verborgen hielt. Nachdem König Durin VI. und sein Sohn Náin I. von dem Dämon getötet worden sind, flüchten die Zwerge, und das verlassene Moria wird von Saurons Geschöpfen bevölkert. Zweimal versuchen die Zwerge später, in ihre Stadt zurückzukehren, doch beide Versuche schlagen unter verheerenden Folgen fehl, sodass Moria in Saurons Händen bleibt, bis 3019 die Gemeinschaft des Ringes die unterirdischen Hallen durchquert und es auf der Brücke am Osttor zwischen Gandalf und dem Balrog zum Zweikampf kommt. Danach ist Moria zwar wieder frei, es wird von den Zwergen aber nie wieder zurückgefordert.

 

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