Sam Gamdschie

Samweis Gamdschie, Sam genannt, ist der Sohn von Bilbo Beutlins Gärtner Hamfast Gamdschie. Er lernt von Bilbo Lesen und Schreiben. Als er darum bittet, seinen Freund Frodo auf dessen Reise zum Schicksalsberg begleiten zu dürfen, ist sein Beweggrund dafür, dass er unbedingt Elben sehen will, von denen er schon so viel gehört hat.
Als einziger der neun Gefährten begleitet Sam den Ringträger bis zum Schicksalsberg, nachdem er Frodo zuvor aus der Gefangenschaft im Turm von Cirith Ungol befreit hat. Sams Lebensdevise ist relativ einfach: Er kämpft nicht für oder gegen jemand Bestimmtes, wie den Weißen Rat oder den Dunklen Herrscher, sondern immer nur für oder gegen die Dinge, die ihn direkt betreffen. Der Ringkrieg wird quasi über seinen Kopf hinweg geführt, ohne dass es ihn sonderlich kümmert.
Sam ist, wie alle Hobbits, im Herzen ein friedliebender Geselle. Er heiratet nach seiner Rückkehr aus Mordor seine Jugendfreundin Rosie Hüttinger und bekommt mit ihr dreizehn Kinder. Anno 1427 (nach Rechnung der Auenlandzeit) wird Sam zum Bürgermeister von Hobbingen gewählt und sechsmal in diesem Amt bestätigt. König Elessar (Aragorn) ernennt ihn später, wie auch seine Freunde, die Hobbits Merry und Pippin, zum Ratsherren des Nördlichen Königreiches. Nach dem Tod seiner Frau Rosie fährt Sam auf einem Elbenschiff in den Alten Westen, nachdem er zuvor seiner Tochter Elanor die von ihm vervollständigte Handschrift des "Roten Buchs der Westmark" übergeben hat.

 

 

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