Smaug

Smaug der Goldene ist der größte der Feuerdrachen, die im Dritten Zeitalter noch in Mittelerde hausen. Mit seinen gewaltigen, fledermausartigen Flügeln vermag er sich hoch in die Luft zu schwingen und sein Körper wird durch einen undurchdringlichen Schuppenpanzer vor jedwedem Angriff geschützt. Sein Bauch jedoch, dessen weiches Fleisch seine einzig verwundbare Stelle wäre, ist über und über mit Edelsteinen bedeckt, die im Laufe der Jahrhunderte, die er auf seinem Hort liegend verbracht hat, in die Haut eingewachsen sind. Dieser tausendfach schimmernde und glitzernde Schild hat ihm seinen Beinamen "der Goldene" eingebracht.
Smaugs Herkunft ist unbekannt; es ist möglich, dass er gemeinsam mit den anderen Feuerdrachen im späten Ersten Zeitalter in Angband geboren wurde. Mit Sicherheit lebte er im Grauen Gebirge, bevor er im jahre 2770 des Dritten Zeitalters zum Erebor, dem Einsamen Berg, kommt, den Landstrich Thal verwüstet und die Zwerge aus ihrem Reich unter dem Berg vertreibt. Gut 170 Jahre lang räkelt er sich auf den Reichtümern der ehemaligen Bewohner des Erebor, bevor eine kleine Schar tapferer Gesellen unter der Führung des Zwergenkönigs Thorin Eichenschild ihn aus seiner Trägheit reißt, indem sie ihm einen Teil seines Schatzes stiehlt. Von unbändiger Wut erfüllt erhebt sich der Drache und fällt über die nahe Stadt Esgaroth am Langen See her. Bei diesem letzten Angriff wird Smaug jedoch durch Bard den Bogenschützen getroffen, der ihm einen zielgenauen Pfeil durch eine Lücke im Edelstein-Panzer schießt und ihn so zur Strecke bringt.

 

 

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