Trolle

Diese humanoiden Monster treten in den unterschiedlichsten Arten auf - es gibt Bergtrollen, Höhlentrolle oder Steintrolle. Trolle sind große, schwerfällige Riesen, die nicht gerade vor Intelligenz strotzen, was sie zu vortrefflichen Dienern des Bösen macht, sind sie doch leicht zu beherrschen und leicht zu führen - leider allerdings auch leicht durch einen gewitzten Gegner zu überlisten. Die meisten dieser beschränkten Hünen können nicht einmal sprechen und die wenigen, die es doch tun, haben eine derbe Sprache. Im Kampf sind sie wild und töten ohne jeden Skrupel und oftmals auch ohne jeden Grund. Sie benutzen Keulen aus großen Knochen, Holz oder Feuerstein als Waffen. Meist leben sie alleine oder in kleineren Familienverbänden in Höhlen, in denen sie sinnlos Schätze ihrer vernichteten Feinde auftürmen. Beim ersten Tageslicht müssen sie sich in ihren Unterschlupfen verstecken, sonst werden sie wieder zu dem, woraus sie einst geschaffen wurden: leblosem, kalten Felsen.
Die Trolle wurden im Ersten Zeitalter der Sterne von Melkor (Morgoth) in den Tiefen des Eisenkerkers Angband zum Leben erweckt, es heißt, er habe sie geschaffen um den Ents mit ebenbürtiger Kraft entgegentreten zu können.
Gegen Ende des Dritten Zeitalters züchtet der Dunkle Herrscher Sauron eine ganz neue Art von Trollen: Die Bergtrolle, die in der Schwarzen Sprache der Orks Olog-hai genannt werden. Sie sind intelligenter und vertragen Tageslicht. Ihre Haut besteht aus harten, grünlichen Schuppen, ihre Füße haben keine Zehen und sie sind bei weitem nicht so plump wie ihre Artgenossen; einige von ihnen kämpfen sogar mit richtigen Waffen und Schilden. Sauron setzt sie im Krieg gegen die Menschen ein; sie sind ihm sehr nützlich, da sie ohne größere Anstrengung seine schwere Kriegsmaschinerie zu ziehen vermögen. Obendrein ist es ihnen dank ihrer Ausdauer möglich, wenn es sein muss Tag und Nacht zu marschieren.

 

 

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