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So, ich habe einen einigermassen würdigen Abschluss
für meine FanFiction Aramos gefunden. Da viele von euch
wahrscheinlich gar nicht mehr wissen warum es ging, ist dies
sowohl zusammenfassung wie auch Epilog. (Und bitte lest die
FF auch nicht mehr durch, sie ist grottenschlecht, wie ich nun
finde… naja, ich war erst zarte 14 als ich damit begann
*g*)
Ich äh.. hab eingsehn dass ich für längere Geschichten
nichts tauge, und widme mich jetzt nur noch kurzen, dafür
hoffentlich etwas bessern FFs…
Wie auch immer: Alles was in der Geschichte Tolkien ist, gehört
ihm, der Rest wurde von meinem kranken Hirn erfunden…Ich
verdiene auch kein Geld mit der Geschichte (abgesehen von Marielles
3.6-Millionen Lohn im Jahr :D), nein wie auch…
Eine Legende
I. Von der Sünde Legolas´
Es ward in der Zeit des zweiten Zeitalters, dass sich in der Oase
von Bruchtal Legolas, Sohn des Königs Thranduil von Düsterwald,
und Vinvierwen, die Tochter eines Fürsten aus Lórien
sich begegneten. Es war die Zeit in der der junge Elbenprinz verheiratet
werden sollte. Dem König erschien die Tochter des Herrn von
Bruchtal eine gute Partie zu sein, doch sein Sohn ging andere
Wege. An manchen Abenden traf er sich mit der ruhigen und schönen
Vinvierwen an der Bruinen. Ihre Gespräche waren tiefsinnig
und bald quollen sie von Verliebtheit.
Ihre Väter waren nicht glücklich über die Beziehung,
denn Thranduil beharrte immer noch darauf, dass seines Sohnes
künftige Gattin Arwen sein sollte. Und Vinvierwen sollte
sich bald mit einem hohen Prinzen der Galadhrim vermählen.
Doch die Zeit war lang, die sie miteinander verbrachten. Während
dieser schenkte Vinvierwen Legolas ein Amulett, dass sie von Galadriel
erhalten hatte. Es stammt noch aus Valinor, und hatte grossen
Wert.
Eines Tages erschien Vinvierwen nicht zum verabredeten Zeitpunkt,
und Legolas schickte sich sofort sie zu suchen. Er lief voll Sorge
in die Richtung ihres Gemaches, und auf dem Weg traf er den hohen
Herrn Elrond. Dieser war tief in Gedanken versunken. Legolas fragte
in, was los sei mit Vinvierwen, und Elrond antwortete:“
Sie muss Ruhe haben. Doch ob dies, was ihr widerfahren ist, gut
oder schlecht ist, musst du entscheiden.“ Dann ging er düsterer
Miene weiter.
Legolas erfuhr, dass seine geliebte Vinvierwen bald ein Kind erwartete.
Doch im Gegensatz zu ihm war sein Vater weniger erfeut. Er ordnete
an, sofort Bruchtal zu verlassen und nach Hause zu reiten. Auch
Vinvierwen verliess Bruchtal, nachdem sie ihr Kind gebar. Doch
das Mädchen wurde von einer unwichtigen Elbenfamilie aufgezogen.
Das verbotene Mädchen hiess Dóraviel.
II. Von der Suche Dóraviels
Als Dóraviel ihre Volljährigkeit erreicht hatte, wurde
sie rastlos und ungestüm. Immer öfter unternahm sie
mit ihrem Pferd Fanya ausgedehnte Ausritte. Ihre Pflegeeltern
beschlossen zu dieser Zeit, ihr die Wahreit zu erzählen.
Dies liess Dóraviel keine Ruhe, und eines Tages machte
sie sich auf, um Elrond aufzusuchen. Es war die Zeit, in der der
Ringkrieg beendet ward.
Elrond riet Dóraviel mit ihren Pflegeeltern bald nach Valinor
zu segeln, wie das so viele nun taten. Doch Dóraviel liess
ihm keine Ruhe, und wollte nicht aufgeben, ehe sie ihre Eltern
gefunden hatte. Elrond gestand ihr: „Eure Mutter ist in
Valinor. Sie wurde mit einem stolzen Galadhrim verheiratet. Euer
Vater – Legolas, er war hier, er war ein Gefährte im
Ringkrieg. Er blieb unverheiratet, und ward stets ein ruhiger
und ernster Mann. Ich weiss nicht wo er nun weilt, doch ich hörte
keine Kunde, dass er bereits in Valinor ist. Sucht im Düsterwald.“
Dóraviel dankte, und machte sich auf den Weg. Als Begleitung
gab er ihr seinen Sohn Elrohir mit, den er sorgte sich um die
zarte Elbenfrau, die so furchtlos war.
So ritten die beiden durch die Ebenen, überquerten bald den
Anduin, und bald kamen sie zum grossen Düsterwald. Dort wurden
sie von Wachen bald dem König vorgeführt. Thranduil
begrüsste erst Elrohir, dann fiel ihm die unerhörte
Ähnlichkeit Dóraviels mit der einstigen Geliebten
seines Sohnes auf. Er zog diesen hinzu. Legolas, den schon vor
Tagen eine innere Unruhe erfasst hatte, erkannte wer Dóraviel
war. So weilten sie und Elrohir einige Zeit im Reich des Düsterwaldkönigs.
III. Von der Reise nach Valinor
Bald war es auch für Legolas und sein Gefolge an der Zeit
Mittelerde zu verlassen. Sie bestiegen ein Schiff und fuhren gen
Westen. Doch unweit von Mittelerde, erfasste ein gewaltiger Sturm
das Schiff. Elrohir wurde dabei über Bord geschleudert. Dóraviel
verfiel in eine tiefe Trauer, denn sie hatte schon vorher erkannt,
was Elrohir ihr bedeutete, und bald sollte ihre Verlobung stattfinden.
Elrohir seinerseits trieb 3 Tage südwärts im Meer, bis
ihn ein Schiff der Haradrim (die nun Frieden mit Minas Tirith
geschlossen hatten) fand. Sie nahmen ihn freundlich auf, sie segelten
nach Minas Tirth und wollten ihn mitnehmen. Doch ein grosser,
hagerer Mann mit glänzend langen, schwarzen Haaren erregte
Elrohirs Aufmerksamkeit. Dieser ungewöhnliche Haradrim beobachtete
ihn, seit er auf dem Schiff weilte. Und eines Nachts entführte
er Elrohir mit einem kleinen Rettungsboot. Er ruderte stets gen
Westen, und auf der langen und erschöpfenden Fahrt, erkannte
Elrohir, dass dieser Mann, dessen Namen Magroníon war,
kein Haradrim war, sondern aus einem ihm unbekannten Volk von
dunkelhäutigen Elben stammen musste. Und bald erfuhr er auch
den Grund für seine Entführung: Magroníon war
hinter seinem Amulett her, dass er von Legolas erhalten hatte.
Legolas hatte ihm gesagt, dass dies Amulett noch aus Valinor stammt
und grossen Wert habe.
IV. Von der Ankunft und Entführung Dóraviels
Währenddessen kamen Legolas und Dóraviel nach Valinor.
Legolas besuchte Vinvierwen, doch als er ihren Gemahl Alcarion
sah, kam es zu einer unfriedlichen Auseinandersetzung, und die
zwei verstanden sich nie gut. Nach dem Besuch bei Vinvierwen ging
Dóraviel bald, und wanderte durch die Stadt. Dabei begegnete
sie dem Bruder Elrohirs, Elladan, und sie unterhielten sich. Ohne
es zu bemerken entfernten sie sich immer mehr von den bewohnten
Gebieten, und gingen den Strand entlang nach Süden. Gegen
Abend wurden sie plötzlich überfallen, von dunklen Gestalten,
die sie in eine weiss-schwarz-rote Stadt an einer Felswand brachten.
Dies war die Stadt der Aramos, und ihre Herrscherin war Zarzamora,
der sie bald vorgeführt wurden. Zarzamora sagte:
„Ihr zwei Elben hohen Standes! Vergesst euren Stand! Er
bringt euch nichts mehr. Aus dieser Stadt ist noch nie ein Elb
lebend zurückgekehrt. Wisst ihr, was ich bin? Königin
über ein Volk, das eurem nicht unterlegen ist. Nein, für
einmal seid nicht ihr die Grössten! Wir nennen uns Aramos,
in eurer Sprache Schattenelben. Wir leben im Schatten von Euch…seit
Jahrtausenden. Denn eine Fähigkeit, die euch zu den edelsten
Wesen macht, fehlt uns doch: Die meisten von uns sind sterblich.
Sie leben länger als viele andere Wesen, aber irgendwann
ist es auch mit ihnen zu Ende. Die uralte Ahnenreihe konnte sich
nicht erhalten. Nur wenige Könige konnten ihre Unsterblichkeit
waren. Doch irgendwann fielen sie euch zum Opfer. Ich bin die
vierte in dieser Reihe. Mein Gemahl war ein Opfer von euch. Doch
zum Glück habe ich meine Kinder. Keine Schande wird über
mich kommen. Doch ich werde nicht euch zum Opfer fallen…ihr
werdet mir zum Opfer fallen! Ich setze die Aufgabe meiner Väter
fort und werde es schaffen. Das gelobte Land wird wieder in den
Händen der Aramos sein! Ich sperre euch nicht in den Kerker.
Ihr lebt in der Stadt, könnt euch frei bewegen, doch ihr
werdet bewacht. Von meinen engsten Vertrauten. Von meinem Sohn
und meiner Tochter.“
So nun lebten Dóraviel und Elladan in der Stadt der Aramos.
Sie erfuhren bald, dass die Königin hinter einem Amulett
her war, und dass sie Elladan mit Elrohir verwechslet hatte. Doch
Dóraviel und Elladan waren machtlos.
V. Von der Suche nach den Entführten
Nicht spät, aber vielleicht doch etwas zu spät wurde
das Verschwinden von Dóraviel und Elladan bemerkt. Elrond
(der schon lange vorher wieder in Valinor weilte) stellte einen
Suchtrupp zusammen, zu dem auch Legolas, Vinvierwen und Alcarion
gehörten.
Sie machten sich so auf den langen Weg gen Süden, und eines
Nachts geschah es, dass sie zwei Fremde Gestalten in der Nähe
ihres Nachtlagers erblickten. Sie nahmen sie schnell und ohne
nennenswerten Kampf in Gewahrsam, denn beide waren sehr geschwächt.
Als der Morgen graute, und das Licht mehr wurde erkannten sie,
dass einer der Gefangenen Elrohir war. Doch seine Kleidung war
abgerissen, und sein Körper mager geworden. Der andere Gefangene
war ein Elb mit schwarzer Hautfarbe, und Elrohir sagte, dass sein
Name Magroníon sei, und er sehr gerissen und schlau sei.
Er erklärte, warum er entführt worden war, und dass
sie über das Meer gerudert seien, lange Zeit, bis sie vor
einigen Stunden angekommen waren, und nun auf der Wanderung zu
Magroníons Stadt seien. Als er vernahm, dass sein Bruder
und seine Verlobte auch entführt worden waren, konnte er
sich schnell zusammenreimen, warum dem so war: Die Königin
hielt Elladan für Elrohir und wollte das Amulett.
VI. Von der Geschichte des Amuletts
Vor langer Zeit, als Eru, der Eine erst die Elben geschaffen hatte,
gab es auch die Elben dunkler Hautfarbe, die damals Dûredhel
hiessen, Dunkelelben. Doch einige Herrscher wurden von Morgoth
beeinflusst, und so erlangten sie mit Hilfe eines Amuletts, dass
die Bevölkerung böse beeinflussen konnte, grosse Macht,
die sie missbrauchen, und sich die andern Elben unterwerfen wollten.
Doch die Ainur stoppten dies, und sie nahmen das Amulett den Herrschern,
und gaben es Galadriel in Gewahrsam.
Seitdem ward nichts mehr gehört von den Dûredhel, die
sich nun Aramos, Schattenelben in ihrer eigenen Sprache nannten.
Sie lebten im Süden Valinors, wo nie ein Elb hinkam. Doch
immer suchten sie nach dem Amulett, mit dem sie wieder Macht gewinnen
konnten. Die Elben hatten sie längst vergessen, und das Amulett
leuchtet mit jedem Jahr weniger, so dass es bald nur noch als
schönes Schmuckstück betrachtet werden konnte.
Doch nun hatte ein Späher, die nur allzu oft in den Landen
von Mittelerde umgingen, dessen Name Magroníon war, das
Amulett gefunden.
VII. Von der Flucht Elladans
Elladan gelang nach einiger Zeit ein Ausbruch aus der freien Gefangenschaft.
In der Stadt fand er Unterschlupf beim Untergrundvolk, dass sich
nicht mehr der von Habgier und Suche nach dem Amulett verdorbenen
Königsfamilie beugen. Sie planten einen Aufstand, der nicht
weit voraus war. Sie hatten viele Männer und viele Waffen.
Elladan schloss sich ihnen an.
Doch Dóraviel wurde bestraft für das Verschwinden
Elladans. Zarzamora befragte sie nach Elladan und nach dem Amulett.
Dóraviel schwieg, denn sie wusste nichts, sie konnte nichts
wissen. Und so überliess Zarzamora, die von Morgoth verdorbene
Königin, ihr einige Tage zur Überlegung, bis sie erneut
eine Befragung vornehmen wollte.
VIII. Von dem Aufstand und der Befreiung
Dóraviels
Während all die geschah, hatten Legolas, Elrohir und die
ganze Truppe endlich den Stadtrand erreicht. Während sie
an der Stadtmauer nach einem Loch suchten, kam es zu einem kleineren
Scharmützel, bei dem ihnen die Untergrundleute der Stadt
zu Hilfe kamen. Diese holten Elrohir zu sich, und so kam es in
den Katakomben der Stadt der Aramos zu einem erneuten Wiedersehen
der Zwillingsbrüder Elladan und Elrohir.
Der Aufstand der Untergrundleute stand kurz bevor. Und sie hatten
bereits einen Plan: Da Zarzamora nicht wusste, dass Elladan einen
Zwillingsbruder hatte, würde dieser an der Spitze des Aufstandes
mitgehen, während Elrohir sich in den Palast schlich, und
Dóraviel suchte. Spitzel der Untergrundleute vermuteten,
dass Dóraviel in der Folterkammer zu finden sei, und so
geschah es, dass Elrohir während des Aufstandes sich in die
Folterkammer schlich. Und da lag Dóraviel, mit abgeschnittener
Ohrspitze. Die Königin und ihr Gefolge, waren weg, abgelenkt
durch den Aufstand. Die Wachen machte Elrohir schnell nieder,
denn er war angetrieben von seiner Liebe zu Dóraviel und
dem Hass gegenüber der Königin. So befreite er Dóraviel,
und durch den Leichenschacht entkamen sie. Doch durch ein Missgeschick
verlor Elrohir das Amulett beim Abstieg, und erst zu spät
bemerkte er seinen gravierenden Fehler.
IX. Von Vinvierwen´s Sache
Nach dem Scharmützel erkannten Legolas und Alcarion, dass
nun grosse Schlachten gefochten werden würden. Sie wollten
Vinvierwen zurückschicken, doch sie sagte:
„Ich werde bleiben, und tun, was ich kann. Dóraviel
ist meine Tochter, und dies ist nun die grosse Sache, meine Sache,
wo ich mich beweisen kann. Ich bitte euch, schickt mich nicht
fort, ich werde bleiben, egal was geschieht. Ich werde notfalls
kämpfen können, doch mein Herz sagt mir, dass dies nicht
von Nöten sein wird.“
So sprach sie, und Legolas und Alcarion liessen sie bleiben, denn
sie vertrauten ihr.
X. Vom Fund des Amuletts
Zarzamora kehrte voller Wut auf das Volk in die Folterkammer zurück,
um nach Dóraviel zu sehen. Doch die Wachen waren tot, und
Dóraviel fort. Zarzamora raste vor Wut, doch plötzlich
vernahm sie ein mettallisches Klimpern in der Folterkammer. Sie
beugte sich hinunter und fand das Amulett. Sie jubelte himmelhoch,
nun besass sie wieder die böse Macht Morgoths, und war in
der Lage ihr Volk für die Übernahme des Landes zu rüsten.
So schritt sie bald mit ihrem Heer an die Stadtmauer, und vor
die kleine Truppe mit Legolas, Alcarion und Vinvierwen, in der
Absicht, sie als Erste niederzumachen.
XI. Vom friedlichen Ausgang einer Schlacht,
die nicht war
Doch bevor jemanden den ersten Schwerthieb ansetzen konnte, erhob
sich Vinvierwen und stellte sich an die Spitze der Truppe. und
sie sprach weise Worte, die langen Frieden nach sich zogen:
„Was wollt ihr kämpfen? Was wollt ihr Krieg führen?
Für was soll Euch das dienen? Morgoth ist nun wieder für
lange Zeit gebannt, Nur in Euch wohnt er noch. Lasst uns friedlich
leben, und das Amulett von den Ainur verwahren lassen. Warum gegeneinanden
Leben, wenn das auch miteinander und nebeneinander, ganz friedlich,
geschehen kann? Wir wollen euch unsere Künste lehren, und
Ihr sollt uns eure Künste lehren. Wir können Handel
betreiben und gegenseitig profitieren.
Nun, was sagt Ihr? Wollt Ihr Blut vergiessen oder Frieden schliessen?“
Zarzamora war für einen Moment ruhig, doch dann lief sie
schreiend auf Vinvierwen zu. Sie durchbohrte der zarten Elbe das
Herz, und für einen Moment herrschte grosse Stille. Dann
jedoch trat Zan-Dorrá vor, die Tochter von Zarzamora, und
brachte ihre eigene Mutter mit einem Pfeil in den Rücken
um. Sie sprach:
„Ich werde euer Anliegen erfüllen. Dûredhel und
Eldar sollen nun mehr friedlich beisammen leben, ohne Krieg zu
führen.“
Und so war auch der Sinn des Sohnes der Königin.
Den Leichnam von Zarzamora, deren Seele von den bösen Gedanken
Morgoths schon zu zerfressen war, verbrannten sie, und Vinvierwen
weilt in Mandos’ Hallen, das einzige Opfer, das zu beweinen
war, in dieser Schlacht, die nicht war.
So lebten Dûredhel und Eldar lange Zeit zusammen, friedlich
und ohne Krieg.
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