Kapitel 21

Die goldenen Hallen

Nach vier weiteren Tagen erreichten sie Edoras. Schon von weitem konnten sie das große Lager erkennen, daß auf den Feldern rund um den Berg stand, auf dem die goldenen Hallen des Königs von Rohan lagen. Es war eine riesige Zeltstadt entstanden, in der viele Reiter auf prächtigen Pferden unterwegs waren, was bisher jedoch nur der Elb in der Ferne erkennen konnte. Die Freunde stiegen ab, um Legolas den Spot zu ersparen, den er bei seinem Anblick auf dem Pony mit Sicherheit erwarten konnte. Bald wurden sie von den Wachen entdeckt und gemeldet, so daß ihnen kurz darauf eine kleine Schar entgegen ritt. Sie bestand aus Gandalf, König Eomer, seiner Schwester Eowyn, ihrem Mann Faramir und einem jungen Mädchen, das sich dicht hinter der Fürstin hielt. Die Begrüßung verlief äußerst herzlich. Besonders Aragorn wurde mit einer spürbaren Erleichterung empfangen. Neugierig betrachteten die Neuankömmlinge das Mädchen, das noch zu der Gruppe gehörte. Sie war noch sehr jung, hatte schönes, braunes Haar, blaue Augen und viele Sommersprossen.
Eowyn stellte sie vor: „Das ist Mara, eine meiner Jungfrauen. Sie kam vor ein paar Wochen zu mir und erzählte mir eine äußerst seltsame Geschichte über eine Zauberin, die zusammen mit einigen Orks in das Haus ihrer Eltern eingebrochen sei und durch den Kamin nach Isengart gereist wäre. Außerdem erwähnte sie ein gefangenes Mädchen.“
Faramir fügte hinzu: „Zuerst glaubten wir kein Wort von der Geschichte, aber am nächsten Tag kam ein Adler zu uns, der von der Suche nach Aiko berichtete. Die Beschreibung ähnelte so sehr Maras, daß wir doch besorgt wurden. Wir riefen Mara und ließen sie noch einmal alles erzählen. Danach beschlossen wir mit unseren Rittern zu König Eomer zu reiten, um ihm beizustehen. Hier fanden wir schon eilige Vorbereitungen vor, ein möglichst großes Heer aufzustellen. Wir waren höchst willkommen.“
Endlich wurden die neu Angekommenen in die Mitte der Zelte geführt. Dort hatten Faramir und Eowyn ihr Zelt. Sie wollten ihre Soldaten nicht verlassen und in Edoras wohnen. Sie luden ihre Freunde ein in Zelten neben dem Ihrigen einzuziehen und dieser Vorschlag wurde angenommen, sehr zur Enttäuschung Eomers: „Ich hatte gehofft, euch als Gäste zu begrüßen.“
„Das ist jetzt nicht so wichtig. Wir haben dem Wiedersehen eine lange Zeit gewidmet, jetzt müssen wir erfahren, was unsere Freunde zu berichten haben. Es könnte sehr hilfreich sein für uns“, erwiderte Gandalf.
Sie betraten das Fürstenzelt und ließen sich auf Fellen um einen kleinen Tisch nieder, dann begannen die Erzählungen. Zuerst berichtete Legolas über ihr Erwachen und die Reise bis zu dem erstaunlichen Auftauchen ihrer Freunde, dann erzählte Aragorn seine Erlebnisse und zum Schluß schilderte Aiko ihre Zeit in Isengart. Bei ihrer Erzählung hörten die Anderen besonders aufmerksam zu und anschließend stellte Gandalf viele Fragen, die die Stärke und die Ausrüstung ihrer Feinde betrafen. Aiko gab bereitwillig Auskunft, außerdem erklärte sie: „Ich habe die Bewohner Isengarts über diesen Zauber ausgehorcht, mit dem Modo die Elben zu Sklaven machen will. Modo hat mir gegenüber behauptet, daß er alle Wesen bannen könnte und wollte mir vormachen, wie großzügig er doch sei. Er meinte wohl, daß er mir damit imponieren könnte, aber ich konnte es gleich nicht glauben. Ich habe schließlich von einem alten Diener erfahren, wie es wirklich damit steht. Die Armreifen können Menschen nicht bannen, ob sie überhaupt bei anderen Wesen außer Elben wirken, ist nicht bekannt. Die Magier haben vermutet, daß sie zumindest ebenfalls bei Zwergen funktionieren, vielleicht auch bei Hobbits.“
„Interessant“, brummte der Zauberer.
Aiko hatte nun alles erzählt, nur nicht ihren schlimmen Verdacht in Bezug auf eine Verwandtschaft mit Modo. Aber Gandalf warf ihr einen Blick zu, der ihr deutlich sagte, daß er etwas gemerkt hatte. Sie beschloß, dem Zauberer später alles zu beichten. „Vielleicht findet Gandalf auch eine andere plausible Erklärung für Modos Verhalten“, dachte sie hoffnungsvoll.
Endlich erhob sich König Eomer: „Wir haben Erstaunliches gehört. Da es schon recht spät ist, sollten wir, denke ich, morgen beraten, wie uns das Gehörte nutzen bringen kann. Jetzt möchte ich Aiko zu ihrem Mut gratulieren, der uns den König von Gondor zurückgebracht hat.“
Alle schlossen sich Eomer an, dann ging dieser zusammen mit Aragorn und Gandalf nach Edoras, der König von Gondor hatte beschlossen, lieber doch nicht bei den Anderen zu bleiben. Wahrscheinlich würden die Drei bis morgens miteinander beraten.
Die Freunde bekamen nun ihre Zelte angewiesen. Aiko ging zu Mara, direkt daneben stand ein Zelt, das für Legolas und Gimli bestimmt war und etwas weiter weg stand das Zelt, das sich Merry und Palan teilten. Galan hatte sich zu den Menschen von Gondor gesellt.
Kurz darauf lag Aiko in warmen Decken und versuchte zu schlafen. Aber sie war viel zu aufgewühlt, um Ruhe zu finden. Was würden diese Leute von ihr denken, wenn sie ihr Geheimnis erfuhren? Das Mädchen konnte den Gedanken daran nicht ertragen. Sie stand auf, um etwas frische Luft zu schnappen. Sie wanderte durch die Reihe der Zelte hinaus aufs freie Feld. Auf einmal merkte sie, daß ein Schatten ihr folgte. Sie schlenderte scheinbar ziellos hinter ein Gebüsch und wartete dort. Bald erschien er ihr Verfolger, der vorsichtig um das Gebüsch spähte. Aiko griff sofort zu, ihr überraschter Gegner lag schnell auf dem Boden mit dem Bauch nach unten, Aiko kniete auf ihm und hielt seinen rechten Arm verdreht auf dem Rücken fest. Da zog eine Wolke vor dem Mond fort und sein Licht fiel auf den vermeintlichen Feind. Mit einem erschrockenen Schrei ließ das Mädchen los und rief: „Legolas!“ Nach einer Weile fügte sie hinzu: „Warum schleichst du mir nach?“
„Um dich zu beschützen, natürlich. Warum denn sonst? Du solltest dich daran erinnern, daß dich unsere Feinde immer noch dringend brauchen.“
„Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen.“
„Das habe ich gemerkt. Was war das eigentlich? Eine Kostprobe deiner Hexenkunst?“
„Nö, Karate.“
„Was?“
„Das ist ’ne Kampfsportart. Äußerst wirksam. Im übrigen verzichte ich gern auf deine Sorge um mich?! Was meinst du, könntest du gegen einen Hexer oder eine Hexe ausrichten. Am Ende könnte dein Schutz dazu führen, daß ich dich retten muß.“
Trotz des schwachen Mondlichts konnte sie erkennen, wie sehr sie ihn verletzt hatte. Legolas ließ traurig den Kopf hängen. Das Mädchen merkte plötzlich, daß sie den Elben nicht so sehen mochte. Sie hatte sich von Anfang an zu ihm hingezogen gefühlt, aber nun schienen ihre Gefühle stärker zu werden oder sie ließ sie zum ersten Mal zu. Sie setzte sich neben ihn, der mit angezogenen Beinen auf dem Boden hockte und legte ihm den Arm um den Hals. Der Elb sah sie erstaunt an. Eine ganze Weile rührte sie sich keiner von beiden, dann erhob sich Legolas als Erster. „Wir sollten zurückgehen. Hier ist es zu gefährlich.“
Wie durch einen Reflex sprang Aiko plötzlich auf, drückte Legolas einen Kuß auf die Wange und lief davon. Lange Zeit starrte er ihr nach, bis er plötzlich gestört wurde.
„Legolas?“ Es war Aragorn.
„Im dîna nev.“*1
„Ai. Na vedui im hírle. Ha tûr yrch nev dîn.“*2
„Im iston“,*3 murmelte Legolas verträumt.
„Trevedi elme na Gimli“,*4 sagte Aragorn, da er merkte, daß der Elb völlig abwesend war. Jemand mußte sich um ihn kümmern, doch er selber hatte keine Zeit, da er gleich zu Gandalf zurück wollte, um weiter zu beraten.
„Mae“,*5 antwortete Legolas, rührte sich jedoch nicht. „Meldnya Aiko“,*6 flüsterte er stattdessen.
Aragorn schüttelte den Kopf und nahm Legolas Arm, um den Elben zurückzuführen. „Elme gotrevedi.“*7
„Im melle.“*8
Der Mann mußte lachen. „Mich bestimmt nicht“, meinte er, wieder ins Westron fallend.
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Aiko befand sich in einem Raum der goldenen Hallen. Ihr gegenüber saß Gandalf. Die Beiden schienen sich unterhalten zu haben und gerade war eine Pause in dem Gespräch eingetreten.
Endlich ergriff Gandalf das Wort: „Du glaubst also, daß Modo dein Vater sein könnte?“
„Es scheint so, so wie er mich behandelt hat, findet ihr nicht auch?“
Gandalf lehnte sich zurück und dachte lange nach. Dann kam seine einfache Antwort: „Nein.“
Aiko sah ihn überrascht an und fragte aufgeregt: „Wie meint ihr das?“
„Ich kann dir das jetzt nicht erklären. Ich habe schon früher mit Modo zu tun gehabt und kann dir sagen, daß er niemals etwas mit deiner Mutter zu tun hatte und schon gar nicht mit ihr verheiratet ist.“
„Aber ihr kennt meine Mutter doch gar nicht!“
„Das mag sein, aber ich kenne diesen Modo und kann dich beruhigen. Dennoch denke ich, daß er dich zu seiner Erbin machen wollte.“
„Nun verstehe ich gar nichts mehr! Ich bin nicht seine Tochter, dennoch will er mich zu seiner Erbin machen?! Wie soll denn das gehen?“
„Du bist eine äußerst begabte Hexe, wahrscheinlich die Einzige, die in seinen Augen würdig ist, sein Werk fortzuführen. Außerdem habe ich gehört, daß seine Frau keine Kinder bekommen kann. Und seine Frau ist außer ihm selbst das einzige Lebewesen, daß er liebt und achtet. Nie würde er sich eine Andere nehmen, nur um mit ihr einen Erben zu zeugen.“
„Ihr seid euch so sicher. Woher wißt ihr das alles?“
„Das ist meine Sache. Ich kann dir das jetzt nicht erklären. Vielleicht wirst du später alles erfahren. Für jetzt kann ich dir nur einen Rat geben: Halte es geheim! Sage kein Wort, zu niemanden!“
Das Mädchen sah den Zauberer bestürzt an: „Glaubt ihr, daß die Anderen mir mißtrauen werden, wenn sie es erfahren?“
„Das auch. Aber es gibt noch andere Gründe.“
Aiko dachte einen Moment mit niedergeschlagenen Augenliedern nach, dann stand sie auf um zu gehen und verabschiedete sich. Als sich die Tür öffnen wollte, hielt Gandalf sie noch kurz zurück. „Aiko, denke daran, daß sich bezahlte Spione unter unseren Leuten befinden können. Sei jedem gegenüber mißtrauisch und paß auf, was du sagst. Am besten bleibst du immer in der Mitte der Zeltstadt und gehst nie allein herum.“
„Ich kann ganz gut auf mich selbst aufpassen.“
Es gibt Situationen, in denen selbst der beste Krieger machtlos ist.“
Aiko dachte daran, wie sie Legolas letzte Nacht durch die Überraschung besiegt hatte. Sie nickte.
„Sei vorsichtig“, mahnte Gandalf noch mal und entließ sie dann.
Nachdenklich wanderte das Mädchen von Edoras herab durch die Zeltstadt, bis sie auf einmal fühlte, daß Blicke auf ihr lagen. Sie drehte sich um und entdeckte diesmal Gimli und die Hobbits. Genervt verdrehte sie die Augen und ging weiter zu ihrem Zelt, wo sie sich vor etwaiger weiterer Beschattung geradezu versteckte, trotz der Hitze, die durch die direkte Sonneneinstrahlung im Inneren herrschte. Einfach schrecklich! Hoffentlich konnte sie bald von hier fort. Sie sollte Gandalf bitten, sie durch sein Portal zurückzuschicken. Doch in diesen Gedanken mischte sich eine große Wehmut. Wenn sie Mittelerde verließ, würde sie Legolas nie wiedersehen. Sofort rief Aiko sich zur Ordnung. Schließlich war dieser Elb ein Prinz und vor allem Unsterblich. Was sollte er mit ihr anfangen?
Genau in diesem Moment steckte der besagte Elb seinen Kopf ins Zelt.
„Du solltest bei der Hitze nicht im Zelt sitzen, Aiko, du holst dir noch einen Hitzschlag. Hier draußen ist es sehr viel angenehmer. Warum gehst du nicht ein wenig mit mir spazieren?“
„Ich verzichte“, grummelte Aiko. Dann besann sie sich: „Entschuldige bitte. Mich macht es nur nervös, daß ihr ständig hinter mir her schleicht.“
„Ganz einfach: Erlaube mir, daß ich dich begleite, dann muß niemand hinter dir her schleichen.“
„Na ja, jedenfalls für heute Nachmittag erlaube ich’s dir.“
Sie verließen das Zelt.
„Warum warst du eigentlich bei Gandalf?“
„Ich habe mit ihm noch mal über Modo gesprochen.“
„Aber wozu denn? Ich dachte, es wäre gestern schon alles gesagt worden?!“
„Ja“, erwiderte Aiko abweisend. Legolas betrachtete sie verwirrt. Was hatte er denn nun wieder falsches gesagt?
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Gleich am nächsten Tag führte Aiko ihr Vorhaben durch, den Zauberer zu bitten, sie nach Hause zu schicken.
Gandalf war ziemlich erstaunt, das Mädchen schon wieder bei sich zu sehen. Er hörte ihr aufmerksam zu, dann zündete er sich eine Pfeife an und antwortete: „Ich kann sehr gut verstehen, daß du zurück willst, Aiko. Doch ich kann das leider nicht zulassen.“
Auf Aikos äußerst enttäuschte Miene entgegnete er: „Verstehst du nicht, hier können wir dich besser schützen. Glaubst du, daß du als Anfängerin eine seit Jahren erfahrene Hexe besiegen könntest?“
„Glaubt ihr, daß eure Männer, so viele es auch sein mögen, eine Hexe aufhalten können?“
„Vielleicht nicht, aber hier bin immer noch ich. Und vor mir fürchten sich alle Hexen und Hexer. Auch Modo! Sie werden es nicht wagen, so einfach ins Lager einzudringen. Sorgen machen mir vor allem die Verräter unter uns, die es mit Sicherheit gibt.“
Aiko sah die Sache etwas anders. Sie glaubte, daß der Zauberer die Magier unterschätzte. Sie würden sicher nicht offen hier eindringen, doch sie konnten sich still und heimlich einschleichen und dabei würden sie wahrscheinlich keine Probleme haben.
Ärgerlich lief sie zu ihrem Zelt und verkroch sich darin. Der Gedanke ständig beobachtet zu werden, war ihr unerträglich, so daß sie die folgenden Tage komplett im Zelt verbrachte. Mara konnte sie anscheinend nicht verstehen. Sie meinte, es wäre doch toll, wenn sich alle so um einen kümmerten und man beschützt würde. Aber sie ließ Aiko mit dieser Ansicht in Ruhe und versuchte stattdessen, dem Mädchen möglichst viel Gesellschaft zu leisten.
Endlich brach das Heer auf und ritt in Richtung Isengart. Aiko mußte mit Eowyn und Mara immer in der Mitte des Zuges bleiben. Legolas hatte inzwischen ein Reittier bekommen, das seiner Größe angemessen war. Stattdessen ritt Gimli jetzt auf Sam, da sie es nicht übers Herz gebracht hatten, das treue Pony zurückzulassen.
Bald kamen Späher heran gesprengt, die berichteten, daß die Orks des Feindes sich an der Furt des Isen aufgestellt hatten. Dieser Umstand erinnerte sie unangenehm an die vorletzte Schlacht gegen Saruman, bei der der böse Zauberer gesiegt hatte. Doch diesmal waren sie der Zahl der Feinde ebenbürtig.


Übersetzungen:
*1. „Im dîna nev.“ – Ich bin hier.
*2. „Ai. Na vedui im hirle. Ha tûr yrch nev dîn.“ – Ah. Endlich finde ich dich. Es können Orks hier sein.
*3. „Im iston.“ – Ich weiß.
*4. „Trevedi elme na Gimli.“ – Wir gehen jetzt zu Gimli.
*5. „Mae.“ – Gut.
*6. „ Meldnya Aiko.“ – Meine geliebte Aiko.
*7. „Elme gotrevedi.“ – Wir gehen zusammen.
*8. „Im melle.“ – Ich liebe dich.

Okay, soweit zu den Übersetzungen. Ich kann leider nicht die Richtigkeit – in Bezug auf Grammatik u.a. – der elbischen Textpassage garantieren. Ein weiteres Problem war, daß vom Sindarin, das Legolas spricht, leider sehr viel weniger bekannt ist, als vom Quenya.
Daher mußte ich bei fünf Wörtern auf das Quenya zurückgreifen:
elme- wir
enya- meine
hir- finden
mel- lieben
melda- geliebte,
wobei mel und melda auch gut ins Sindarin passen würden, da für Freund im Sindarin mellon angegeben wird. Melda und enya werden zusammengesetzt zu meldnya – meine Geliebte, da die Pronomen meist als Endung angehängt werden. An hir ist im Text –le dich angehängt.

Um den Text zusammenzustellen, habe ich das im Juli neu erschienene 'Elbische Wörterbuch‘ von Wolfgang Krege verwendet. Falls die Grammatik falsch ist, bedankt euch bei Herrn Krege für die suuuper verständlichen und sinnvollen Grammatikerklärungen!!!

 

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