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Prolog
Disclaimer
„Den Herrn der Ringe“ hat
J.R.R. Tolkien geschrieben und nicht ich. Alle Figuren aus
der Geschichte, die euch also bekannt vorkommen, gehören
nicht mir. Ich borge sie mir nur aus. Ähnlichkeiten mit
reellen Personen sind zufällig und unbeabsichtigt! Außerdem
habe ich ein paar Informationen aus den Anhängen des
„Herrn der Ringe“ verwendet, für diese gilt
das gleiche!
Aiko kam aus dem Kino nach Hause. Sie hatte sich gerade zum
elften Mal den „Herrn der Ringe“ angesehen, die
Bücher kannte sie bereits auswendig. „Eigentlich
kann ich es mir gar nicht leisten so oft ins Kino zu gehen!“
sagte sich Aiko, als sie die Wohnung betrat.
Sie lebte allein mit ihrer Mutter, von ihrem Vater wußte
sie nur das er irgendwo im Ausland lebte. Ansonsten nichts!
Ihre Mutter weigerte sich irgendetwas zu erzählen, sie
behauptete, es mache sie nur traurig.
Aber es schien nicht das einzige Geheimnis ihrer Mutter zu
sein...
Aiko hatte sich damit abgefunden. Ja, sie fand es sogar besser,
als eine gewöhnliche Mutter zu haben. Seit sie alt genug
war, verschwand ihre Mutter manchmal für ein Wochenende
und sagte nie wohin. Außerdem besaß sie seltsame
Schmuckstücke, die aussahen, als seien sie sehr aufwendig
gearbeitet und sehr kostbar. So eine Art der Schmuckverarbeitung
hatte Aiko noch nirgends anders gesehen. „Wir könnten
ein Vermögen besitzen und leben von Mamas geringem Gehalt“,
dachte Aiko. Ihre Mutter arbeitete als Büroangestellte
bei einer großen Firma. Häufig machte sie Überstunden,
heute anscheinend auch, jedenfalls war sie nicht da. Aiko
seufzte: „Und dass, wo ich heute meinen achtzehnten
Geburtstag habe. Wir wollten doch Essen gehen.“
Da klingelte das Telefon. Aiko nahm schnell den Hörer
ab und meldete sich. Ihre Mutter war am Apparat: „Hallo
Aiko, es tut mir wirklich sehr leid, aber ich kann heute Abend
nicht. Ich musste heute die Sekretärin des Abteilungsleiters
vertreten, da diese krank geworden ist und ich habe noch eine
Unmenge an Briefen zu tippen! Ich werde wohl erst gegen zehn
nach Hause kommen. Dann ist es wohl schon zu spät, um
Essen zu gehen. Ich muss nämlich Morgen um acht Uhr in
Hamburg sein und bei dem morgendlichen Verkehr dort muss ich
schon sehr früh aufstehen. Schließlich fährt
man von Lübeck nach Hamburg auch noch eine Zeit“.
„Ooch Mama“, erwiderte Aiko, „ausgerechnet
an meinem Geburtstag!“ „Tut mir leid mein Schatz,
wir holen es bestimmt nach, das verspreche ich dir“.
Eine Antwort bekam sie nicht mehr, Aiko legte einfach auf.
Diese Versprechen kannte sie!
Ärgerlich ging Aiko in ihr Zimmer, nahm sich das offizielle
Filmbuch eines gewissen Films vor und begann darin zu lesen.
Nach einiger Zeit ließ sie das Buch sinken und begann
von Mittelerde zu träumen.
Schade, dass es diese Welt nicht wirklich gab...
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