Kapitel 1

Die schwarze Prinzessin

Aragorn saß an einem kleinen Bach und betrachtete das Spiegelbild der Bäume, die sich über das Wasser neigten. Ab und zu fiel ein Blatt herunter und kräuselte das Wasser. Kein Laut war zu vernehmen außer dem leichten Säuseln des schwachen Windes, der durch die Bäume strich. Die Sonne stand schon sehr tief und sprenkelte das Wasser mit kleinen Goldfäden. Es war der Frühherbst ein halbes Jahr nach den Ereignissen mit Modo und es war noch herrlich warm. Der Mann atmete tief ein. Wie lange schon vermißte er das alles? Seit er in Minas Tirith lebte, war er im großen und ganzen glücklich, sehr glücklich sogar! Aber er vermißte das Leben in der Wildnis, diese absolute Freiheit. Als König von Gondor hatte er viel zu tun und nur selten konnte er in Ithilien mit seiner Frau ausspannen, doch selbst hier war es ihm kaum möglich, einen Schritt zu tun, ohne daß irgendjemand in seiner Nähe war und die Burg ohne Eskorte zu verlassen, war für ihn eigentlich ganz ausgeschlossen. Daher hatte er sich dieses Mal still und heimlich davon geschlichen, um endlich einmal ein wenig Ruhe zu haben.
Dann wurde er zu seinem Leidwesen gestört. Nicht einmal hier, weit ab von allen Orten und Wegen hatte er Ruhe! Er hörte ein leises Singen, das sich beständig näherte. Im Gebüsch auf der anderen Seite des Baches raschelte es und zwei Frauen erschienen, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Das einzige, was sie gemeinsam hatten, war ihre Figur, sie waren beide schlank und hochgewachsen. Die eine hatte glattes goldblondes Haar und eine sehr helle Haut, die blauen Augen strahlten pure Fröhlichkeit aus. Sie war es, die sang und zwar eine alte gondorische Weise. Die Haut der anderen Frau war tief braun, ebenso ihre lockigen Haare und die sanft blickenden Augen. Ihr Gesicht strahlte einen gutmütigen Ernst aus und andächtig lauschte sie dem Lied ihrer Freundin. Sie trug ein goldfarbenes und ihre Freundin ein silbernes Kleid. Jetzt bemerkten die beiden, daß sie nicht allein waren und der Gesang verstummte. Aragorn sah sie staunend an. Eine Frau von dunkler Hautfarbe war in Gondor eine Seltenheit, nur in Ausnahmen war mal eine bei den Delegationen, die aus dem Osten kamen. Doch niemals hatte er ein solches Paar Freundinnen gesehen. Der Bach war nicht sehr breit und er hatte daher keine Schwierigkeiten, die helle Frau zu verstehen, als sie ihn ansprach: „Guten Tag.“
„Guten Tag, Herrin“, antwortete der Mann, denn er sah sofort, daß er es hier mit einer Adligen zu tun hatte.
„Seid ihr in der Gegend gut bekannt? Wenn ihr uns Auskunft geben könnt, würden wir gerne wissen, wie weit es auf der Straße noch bis zur großen Wegkreuzung und dann nach Minas Tirith ist.“
„Seid ihr denn alleine Unterwegs?“ fragte Aragorn erstaunt.
Die Frau lachte: „Aber nein, unsere Gesellschaft wartet an der Straße auf uns. Wir wollten ein wenig spazieren gehen, die Gegend ist so wunderschön.“
„Darf ich erfahren, wer ihr seid?“
„Ihr wißt vielleicht, daß der König, den es jetzt wieder gibt, nach dem Ringkrieg das Gebiet von Süd- Gondor zurück erobert hat. Als Fürsten setzte er dort den Edelmann Dameros, Dolas Sohn, ein, da sich dieser im Krieg um dieses Land besonders verdient gemacht hat. Nun, dieser Mann ist mein Vater, ich bin seine jüngste Tochter Rina, die Fürstin von Süd- Gondor. Und das hier neben mir ist Prinzessin Sheena aus Harad. Da ihr Königreich und unser Fürstentum aneinander stoßen, hielten unsere Väter es für wichtig, Beziehungen zwischen den Völkern aufzubauen. Doch es war schwierig, denn der Haß ist alt und nur langsam kamen erste Annäherungen zustande. Daher wurde Prinzessin Sheena zu uns geschickt, um Gondors Sitten und Gebräuche kennenzulernen und damit ein Zeichen zu setzen.“
Anscheinend war die junge Fürstin nicht nur fröhlich sondern auch gesprächig. Sheena dagegen hatte bisher noch kein einziges Wort gesagt, sondern ihm nur freundlich zugenickt, als ihre Freundin sie vorstellte.
„Und was wollen die Damen in Minas Tirith?“ fragte Aragorn neugierig.
„Es geht euch eigentlich nichts an, aber es ist kein Geheimnis. Wir wollen uns nur mal die Stadt und die Veste ansehen. Prinzessin Sheena möchte möglichst viel von Gondor kennen lernen. In den Regionen am Meer waren wir bereits, nun bestaunen wir dieses schöne Land. Ich bin im Lebennin aufgewachsen und kannte es gar nicht, außerdem weiß ich auch kaum etwas über die Hauptstadt oder den König. Das war für mich immer alles so fern. Könnt ihr uns nicht vielleicht ein wenig erzählen?“
Das konnte Aragorn natürlich, doch er hatte keine wirkliche Lust dazu. Sheena schien das zu spüren, denn sie sprach nun zum ersten Mal: „Wir stören euch in eurer Ruhe. Sagt uns einfach, wie weit der Weg noch ist, falls ihr Auskunft geben könnt.“
„Wenn ihr von hier aus gerade auf die Straße zuhaltet, dann braucht ihr von dem Punkt, an dem ihr wieder auf sie trefft, noch etwa zwei Stunden bis zur Wegkreuzung, aber von dort sind es noch einige Stunden bis nach Minas Tirith und nach Sonnenuntergang fahren keine Fähren mehr über den Anduin. Wenn ihr heute Nacht unter einem Dach schlafen wollt, dann rate ich euch, der nächsten Abzweigung zu folgen. Ihr gelangt dann zur Burg des Fürsten Faramirs von Ithilien.“
„Wir danken euch“, sagte diesmal die Fürstin wieder. „Lebt wohl.“
„Es mag sein, daß wir uns schneller wiedersehen, als ihr denkt“, meinte Aragorn mit einem geheimnisvollen Lächeln.
Die Prinzessin verneigte sich, Rina sagte noch einmal „Lebt wohl“ mit einem silberhellen Lachen, dann verschwanden sie.
Erst als sie die Straße fast erreicht hatten, sagte Sheena plötzlich: „Wir haben ihn gar nicht nach seinem Namen gefragt.“

Aragorn blieb noch bis zum Sonnenuntergang an dem kleinen Bach. Er genoß die Zeit und verbannte die beiden Frauen völlig aus seinem Sinn. Erst auf dem Rückweg dachte er noch einmal an das Gespräch zurück. Sheena hatte ihm auf Anhieb gefallen, ihr freundlicher und stiller Ernst war ihm sofort sympathisch, vielleicht weil er selbst einst als schweigsamer Waldläufer bekannt gewesen war und auch Rina schien eine nette junge Dame zu sein, die zwar ein wenig egozentrisch war, jedoch so eine liebenswürdige Art hatte, daß man das gern übersah. Aber das viele Gerede würde ihn auf Dauer nerven. Der arme Mann, der sie einmal heiratete, tat ihm jetzt schon leid. Er staunte, daß der stillen Rina es nichts ausmachte.
Aragorns Gedanken wurden abrupt gestört durch ein leises Geräusch. Er blieb stehen, um zu lauschen. Es war das Rascheln von Blättern und das Knicken von Ästen. Wer mochte das sein? Obwohl eigentlich kein erkennbarer Grund vorlag, erwachten plötzlich seine alten Gewohnheiten und er sprang in Deckung. Sekunden später torkelte eine Gestalt in sein Gesichtsfeld. Genaues vermochte er nicht zu sehen, das Mondlicht reichte nicht aus, um mehr als Konturen zu erkennen, doch immerhin konnte er ausmachen, daß sein Gegenüber bedenklich schwankte. Jetzt sank die Gestalt auf die Knie. Aragorn dachte nicht lange nach, sondern sprang vor, um zu helfen. In seiner Tasche fanden sich Streichhölzer, von denen er eins anzündete, um zu schauen, wen er vor sich hatte und was mit diesem los war. Der dünne Schein des Hölzchens zeigte ihm eine junge Frau, vielleicht 20 Jahre alt. Sie war verletzt, auf Stirn und Wange waren Schnitte zu erkennen und auch am Körper hatte sie viele Wunden. Aber es war etwas anderes, was Aragorns Aufmerksamkeit am meisten erregte: Die Kleidung! Natürlich war diese zerrissen und blutig, dennoch war zu erkennen, daß die Frau Hosen aus blauem Stoff trug, wie Aiko sie manchmal anhatte und eine Jacke aus merkwürdiger roter Wolle. „Au!“ Vor Erstaunen hatte er das Hölzchen vergessen und sich die Finger verbrannt. Die Frau hatte weder auf sein Auftauchen, noch auf das Licht reagiert, sie war wohl so geschwächt, daß sie ihn gar nicht bemerkte. Er zog die junge Frau vorsichtig hoch, doch sie sank gleich wieder zusammen und wurde dann endgültig bewußtlos. Schnell hob er sie auf, um sie zur Burg zu tragen, zu der es glücklicherweise nicht mehr weit war. Endlich erreichte er sein Ziel. Da er querfeldein gegangen war, traf er noch vor der Reisegesellschaft der Prinzessin und der Fürstin ein, dennoch herrschte im Hof eine beachtliche Aufregung. Den Grund dafür erfuhr er sofort, Fürst Faramir kam mit schnellen Schritten auf ihn zu: „Seid gegrüßt, Herr. Ich freue mich, euch wohlbehalten wiederzusehen. Wir haben uns große Sorgen gemacht, besonders weil uns gemeldet wurde, daß eine Gruppe von Leuten unterwegs ist, die aus Harad stammen muß, denn nur dort gibt es weiße und schwarze Menschen und aus solchen ist die Gesellschaft zusammengesetzt.“
Aragorn unterdrückte nur mühsam ein Seufzen. „Ich kann gerade noch auf mich selbst aufpassen. Und die Gruppe, von der ihr sprecht, ist eine harmlose Reisegesellschaft, die eine Prinzessin aus Harad und die Fürstin von Süd- Gondor begleitet. Bereitet lieber schnell ein Zimmer für eine Verletzte vor.“
„Wen bringt ihr denn?“
„Eine junge Frau. Mehr kann ich euch nicht sagen, weil ich selber nicht mehr weiß. Ich habe sie im Wald gefunden, nicht weit von hier.“
„Soll ich die Heiler rufen lassen?“
„Nein, ich kümmere mich selbst um sie. Aber sagt meiner Frau Bescheid, sie kann mir helfen. Und schickt bitte einen Boten zu Königin Aiko, daß sie hierher kommen soll.“
Diese letzte Wendung überraschte alle Umstehenden, doch sie bekamen keine Erklärung.
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Aragorn und Arwen hatten die junge Frau die ganze Nacht gepflegt. Sie war schwer verletzt, doch inzwischen waren die beiden überzeugt, daß sie wieder gesund werden würde und am Morgen öffnete das Mädchen endlich die Augen.
„Wo... wo bin ich?“
„In der Burg von Ithilien.“
„Ähh...?“
„Was ist passiert?“
„Passiert?“
Aragorn sah sie verwundert an. Irgendetwas stimmte hier nicht. „Ich habe dich schwer verletzt durch den Wald wankend gefunden. Du mußt von irgend jemandem angegriffen worden sein.“
„Ich erinnere mich nicht.“ Sie machte ein nachdenkliches Gesicht: „Irgendwie erinnere ich mich an gar nichts mehr.“
„Wirklich an gar nichts?“ fragte der König erschrocken.
„Nein... oder doch. An meinen Namen erinnere ich mich noch.“
„Und wie heißt du?“
„Jojo.“
„Was für ein merkwürdiger Name!“
„Na ja, ich heiße eigentlich richtig Johanna, glaube ich zumindest, doch ich werde gewöhnlich Jojo genannt.“
Der Mann nickte und wollte mit seinen Fragen fortfahren, da klopfte es an der Tür. Auf sein „Herein“ erschien ein Diener.
„Verzeiht Herr, die Königin Aiko ist inzwischen eingetroffen.“
„Ich komme“, erwiderte er und wandte sich dann an das Mädchen: „Ich schaue später noch mal bei dir vorbei. Hier steht ein Krug mit Wasser und wenn du Hunger hast, dann läute die Glocke und ein Diener wird dir etwas bringen.“
Er verließ das Zimmer. Aiko wartete auf dem Gang und der König begrüßte sie kurz, wandte sich dann jedoch wieder an den Diener, der sie eben angemeldet hatte: „Sind die Gäste schon auf?“
„Nein. Es ist doch noch sehr früh.“
„Benachrichtigt mich, wenn die Fürstin und die Prinzessin zum Frühstück gehen. Ich muß sie unbedingt offiziell begrüßen. Ich hoffe, die beiden sind nicht beleidigt. Ich konnte mich gestern Abend nicht um sie kümmern.“ Dann entschuldigte er sich bei Aiko dafür, daß sie kurz hatte warten müssen und fragte: „Warum bist du allein gekommen?“
„Legolas ist früh am Morgen fort, um sich ein wenig Bewegung zu verschaffen, kurz bevor der Bote kam. Da ich nicht wußte, wann er wiederkommt, bin ich ohne ihn aufgebrochen, denn die Kürze der Botschaft ließ mich vermuten, daß es sich nicht um die Bitte um einen Freundschaftsbesuch handelt.“
Aragorn fühlte einen kleinen Moment Neid in sich aufsteigen. Legolas konnte also einfach mal verschwinden, ohne alle Welt in Aufregung zu versetzen!
„Aiko, du hast richtig vermutet, ich brauche deine Hilfe. Aber komm, wir wollen erst zu meiner Frau gehen. Sie hat mit mir die ganze Nacht gewacht und ist jetzt in unseren Gemächern, um sich etwas frisch zu machen.“
Kurz darauf saßen sie zusammen und der Mann erzählte von dem Mädchen.
„Sie hat das Gedächtnis verloren?“ fragte Aiko erstaunt. „Das erinnert mich irgendwie an meine Mutter.“
„Ist dir der Name des Mädchens nicht bekannt? Vielleicht eine Verwandte von dir?“
„Nicht, daß ich wüßte. Ich kenne weder eine Johanna noch eine Jojo. Doch wenn es eine Amnesie ist wie bei meiner Mutter, dann wird sie sich bald wieder erinnern können. Mamas Wissen kam ja auch nach und nach wieder.“
„Aber es hat recht lange gedauert, nicht war?“ fragte nun Arwen.
„Mehrere Monate.“
„So viel Zeit haben wir nicht“, erwiderte der Mann. „Wir müssen wissen, was passiert ist. Das junge Mädchen kommt aus deiner Welt. Es ist sehr wahrscheinlich, daß Modo etwas damit zu tun hat. Schließlich ist er nicht besiegt, sondern nur geschwächt.“
„Aber wir haben die beiden Sterne, die noch übrig sind, in unserem Besitz! Wie sollte Modo sie hierher geholt haben und vor allem, warum?“
„Eine gute Frage. Wir müssen auf jeden Fall heraus finden, was passiert ist. Ich schlage vor, daß wir zwei der Fährte des Mädchens folgen.“
„Wenn sie nicht einfach irgendwo aufhört.“
Diese Worte machten Aragorn nachdenklich: „Du hast Recht. Wenn Modo wirklich dahinter steckt, dann werden wir keine Hinweise finden. Dennoch sollten wir es wenigstens versuchen. Ich muß vorher aber noch mal nach der Kranken sehen und die Gäste begrüßen.“
Jojo schlief als der König ins Zimmer kam, wachte aber auf, als sie seine Schritte hörte.
„Wie geht es dir?“
„Ich fühle mich ziemlich mies.“
„Du wirst wieder gesund werden, Jojo. Keine Angst.“
„Hoffentlich. Aber ob mein Gedächtnis auch wieder kommt? Es ist ein scheußliches Gefühl, sich nicht erinnern zu können.“
„Das glaube ich dir. Doch du mußt dir keine Sorgen machen, dein Gedächtnis wird wiederkommen.“
„Sicher?“
„Ja.“
„Wie heißen sie eigentlich?“
„Mein Name ist Aragorn, möglicherweise könntest du aber hören, wie jemand mich Elessar nennt. Im übrigen wird das Sie‘ als Anrede hier nicht verwendet. Wenn du möchtest, kannst du du‘ zu mir sagen.“
„Okay.“
„Ich muß für ein paar Stunden fort, aber meine Frau wird sich solange um dich kümmern. Arwen, so heißt sie, kommt gleich und setzt sich zu dir. Versuch jetzt noch ein wenig zu schlafen.“
Anschließend ging er zum großen Speisesaal der Burg, denn gerade war ein Diener gekommen, um ihm mitzuteilen, daß die beiden Frauen jetzt auf waren. Sie staunten nicht schlecht, als sie sahen, wer vor ihnen stand und als König Elessar vorgestellt wurde. Aber er unterhielt sich nur kurz mit ihnen, denn er wollte endlich mit Aiko aufbrechen. Zu seinem Ärger wurde er jedoch aufgehalten. Es war Fürst Faramir.
„Herr verzeiht, ich weiß, ihr wollt gleich mit der Königin Aiko aufbrechen, aber ich würde gerne wissen, was hier eigentlich vor sich geht.“
„Natürlich. Das kann ich gut verstehen“, erwiderte der König einsichtig, obwohl ihm die Verzögerung alles andere als genehm war. Er gab einen kurzen Bericht ab.
„Modo ist also wieder aufgetaucht.“
„Zumindest vermuten wir das.“
„Soll ich die Heerführer in Minas Tirith benachrichtigen?“
„Immer mit der Ruhe. So eilig ist es nicht. Es ist jetzt erstmal wichtiger, an nähere Dinge zu denken. Ich habe unsere Gäste bisher sträflich vernachlässigt und reite jetzt auch noch fort. Wir müssen das unbedingt wieder gut machen.“
„Wir könnten ein Fest für heute Abend organisieren. Ihr seid dann doch zurück, Herr?“
„Das hoffe ich. Bereitet alles vor. Ich werde sehen, daß wir rechtzeitig wieder da sind. Wahrscheinlich gibt es sowieso nicht viel zu finden.“
„Wieso?“
„Wir haben es hier mit Magiern zu tun. Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.“
Faramir sah nicht ganz überzeugt aus, doch Aragorn nahm sich nicht die Zeit, weiter mit ihm zu diskutieren. Er verabschiedete sich von dem Fürsten und ging hinaus in den Hof, wo Aiko schon mit den Pferden und fünf Soldaten wartete.
„Ich dachte schon, du hast vergessen, daß wir los reiten wollten.“
„Es tut mir leid.“
„Ach was. Aber wir sollten keine weitere Zeit verlieren und sofort aufbrechen.“
„Einverstanden“, meinte der König mit einen mißmutigen Blick auf die Soldaten. Er kam wirklich nie alleine fort.

 

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