Kapitel 10

Entkommen

Glorfindel hatte mit den Hobbits endlich Eregion erreicht. Die Ponies trabten munter hinter seinem Pferd her und die Hobbits unterhielten sich lustig. Der Elbenfürst bereute es inzwischen sehr, nicht noch ein paar andere Leute aus Bruchtal mitgenommen zu haben, denn Hobbitsitten war wirklich ziemlich anstrengend!
Bis jetzt hatte es glücklicherweise noch keine Probleme gegeben, er wagte sich gar nicht vorzustellen, was auf ihn zukam, wenn sie in Schwierigkeiten gerieten. Dann würden die Hobbits sicher noch anstrengender sein.
„Wie weit sind wir eigentlich jetzt?“ fragte Pippin plötzlich.
„Wir werden bald die Grenze zu Dunland erreichen. Dort müssen wir vorsichtiger reiten, denn die Dunländer werden uns nicht freundlich gesinnt sein.“
Die Hobbits nickten mit unbehaglichen Mienen. Neben Glorfindel beobachtete Frodo die Wildnis um sie herum am aufmerksamsten. Er hatte ein ungutes Gefühl, konnte jedoch absolut nicht sagen, worauf das zurückzuführen war. Er glaubte sich beobachtet, doch das konnte nicht sein, denn Glorfindel konnte kein Lebewesen in der Nähe entdecken, außer ein paar Eichhörnchen, Eidechsen und Vögeln. Oder konnte dieser Schwarzmagier vielleicht Tiere für sich spionieren lassen?
Am nächsten Mittag überquerten sie die Grenze zu Dunland. Ab dort ritten sie langsamer und wenn Glorfindel die Umgebung gefährlich fand, machten sie kurz halt und er ritt allein ein Stück voraus. Doch bisher hatte er glücklicherweise nie etwas verdächtiges finden können und sie waren noch nicht angegriffen worden.
Als sie am nächsten Morgen aufwachten, war es leicht neblig. Das war für diese Gegend nicht ungewöhnlich, daher kümmerten sie sich darum. Gegen Mittag hatte sich der Nebel immer noch nicht gelichtet, im Gegenteil wurde die Sicht noch schlechter, als sie in einen Wald hinein kamen. Die Hobbits sahen sich unbehaglich an - die Bäume wirkten düster und in dem dichten weiß des Nebels sahen sie richtig gespenstisch aus. Ihnen war unbehaglich zumute, ja unheimlich. Infolgedessen schwiegen sie ausnahmsweise, worüber der Elb fast froh war, doch auch er hatte ein ganz merkwürdiges Gefühl. Irgendetwas stimmte mit diesem Wald nicht.
Nach einer Weile hielt Glorfindel ganz plötzlich sein Pferd an, viel zu plötzlich für Pippin, er fiel fast vom Pferd, als er sein Pony zügelte.
„Merkwürdig!“ murmelte der Elb.
„Was ist?“ fragte Frodo. Ihm war besonders unheimlich zumute und er hatte das Gefühl, als würde auf den Bäumen ein Schatten lasten.
Der Angesprochene sah sich einen Moment verwirrt um, bevor er antwortete: „Ich kann nicht mehr sagen, in welche Richtung wir reiten.“
Die anderen sahen sich bestürzt an, soweit das bei dem dichten Nebel möglich war.
Schließlich meinte Merry unsicher: „Es ist so neblig. Vielleicht würden wir uns besser zurecht finden, wenn wir Licht hätten. Hast du deine Phiole dabei, Frodo?“
„Das habe ich, doch ich bin mir nicht sicher, ob wir sie gebrauchen sollten. Wer weiß, was das Licht anlockt.“
Glorfindel sah sich ratlos um, dann schüttelte er den Kopf und erklärte traurig: „Bei dem Nebel wird das Licht nicht weit zu sehen sein und kann daher kaum etwas anlocken. Das bedeutet leider auch, daß wir nicht viel weiter werden sehen können als jetzt.“
„Versuchen wir es doch mal“, sagte Frodo und kramte die Phiole aus der Brusttasche. Einen Moment noch war sie dunkel, dann entzündete sich das Licht. Alle erwarteten, daß trotz des Lichtes nicht viel mehr zu sehen sein würde und einen kleinen Moment war es auch so, doch dann begann das Licht immer heller zu werden und wie Wellen durch den Wald zu fluten. Der Nebel wurde heller und heller und verwandelte sich schließlich in einen durchsichtigen goldenen Schleier. Weithin mußte das helle Strahlen der Phiole zu sehen sein. Sogar Glorfindel, der große Elbenfürst, der einst aus dem Westen gekommen war und das Licht der Valar gesehen hatte, mußte die Augen schließen, weil er geblendet wurde.
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Gandalf, Herr Elrond und die anderen Elben saßen ratlos mit gesenkten Köpfen auf einer der vielen Kreuzungen des Waldes. Der Zauberer schüttelte ratlos den Kopf: „Meine Kräfte reichen nicht aus, um uns hier raus zu führen.“
Einer der Elben unterdrückte nur mühsam den Impuls, ihm zu sagen, daß sie das bereits vor Tagen gemerkt hatten. Inzwischen war ihnen der Proviant ausgegangen und morgen würden sie sich die letzten Schlucke Wasser teilen. Lange Zeit waren sie durch den Wald geirrt und immer wieder in Sackgassen geraten. Jetzt hatten sie es aufgegeben, das Herumirren im Wald brachte überhaupt nichts, sondern kostete ihnen nur Kraft. Mit Herumsitzen kamen sie natürlich erst recht nicht aus dem Wald, aber bei ihnen war die Hoffnung sowieso fast erloschen.
Plötzlich hob Herr Elrond den Kopf: „Was ist das?“
Alle sahen in die Richtung, in die er blickte.
Gandalf sprang auf: „Da ist Licht! Dort muß jemand sein. Wir sollten dorthin gehen.“
„Aber wenn das unsere Feinde sind?“ fragte einer der Elben unsicher.
„Das glaube ich nicht. Wenn sie uns fangen wollten, wäre das im Nebel viel einfacher, da die Sicht hier sehr schlecht ist und alle Geräusche geschluckt werden.“
„Auch unsere anderen Sinne sind blockiert, Gandalf. Ich kann deine Anwesenheit nicht spüren, wo du doch direkt neben mir sitzt“, unterbrach Herr Elrond den Zauberer.
Gandalf nickte.
„Vielleicht wollen sie uns endgültig unschädlich machen“, warf jemand ein und ein paar andere nickten.
„Wenn sie uns töten wollen, dann brauchen sie uns hier nur verhungern lassen“, erklärte der Zauberer energisch. „Nun kommt schon. Wir haben sowieso nichts mehr zu verlieren.“
Alle sprangen auf und nahmen ihr Pferde am Zügel. Vorsichtig gingen sie los, was gar nicht so einfach war, denn die Pferde mochten nicht auf dieses Licht zugehen, das immer heller und damit quälender wurde. Glücklicherweise vertrauten Schattenfell und die Elbenpferde ihren Reitern jedoch so, daß sie sich von diesen schließlich beruhigen und weiter führen ließen. Gandalf war der Einzige, der die Helligkeit ertragen konnte. Die anderen richteten sich nach den Geräuschen, die der Zauberer mit seinem Stock erzeugte. Ein noch relativ junger Elb namens Celebdil stieß sich an einem Ast und verlor das Gleichgewicht. Gerade so gelang es ihm noch, das Gleichgewicht zu halten und nicht nach hinten zu kippen. Vor Schreck entfuhr ihm ein leiser Schrei.
Glorfindel hörte ihn und erkannte die Stimme als die eines Elben, daher beschloß er, denjenigen anzurufen: „Wer ist dort?“
„Glorfindel?“ rief Herr Elrond überrascht aus. Er hatte die Stimme seines Ratgebers sofort erkannt. Er konnte sich gar nicht denken, was dieser in Dunland wollen könnte.
„Herr Elrond! Das ist doch nicht möglich. Wie kommt ihr hierher?“
„Wir irren hier schon seit einiger Zeit herum. Wie lange, das vermag ich nicht zu sagen. Jedes Zeitgefühl ist hier verloren und weder Sonne noch Mond kann man hier durch den Nebel sehen. Und ihr?“
„Ich bin mit den Hobbits hier.“
„Hobbits?“ fragte Gandalf mit einem Stirnrunzeln.
„Frodo, Merry und Pippin.“
„Ah, dann ist das Licht die Phiole von Galadriel“, meinte der Zauberer, plötzlich die Zusammenhänge ahnend.
„Ja, das stimmt.“
„Daß die Wirkung so stark ist, hatte ich nicht erwartet. Das Sternenlicht muß eine besondere Wirkung auf den Zauber haben. Aber es wäre doch ganz gut, wenn wir uns erstmal gegenseitig sehen könnten.“
Glorfindel stimmte zu und meinte dann: „Steck das Licht weg, Frodo:“
Dieser befolgte Glorfindels Anweisung, doch kaum war das Licht fort, verschwanden die Gestalten vor ihnen.
„Herr Elrond! Gandalf!“ rief Glorfindel, doch keine Antwort kam.
„Das... das kann doch nicht wahr sein“, stotterte Merry.
Der Elb rief Frodo fast verstört zu: „Schnell, mach wieder Licht! Wir müssen die anderen wieder finden.“
„Vielleicht können wir die Phiole mit etwas umwickeln, damit wir nicht mehr so schlimm geblendet werden“, riet Merry.
„Gute Idee“, erwiderte der Elb.
Frodo öffnete die Brosche seines Elbenmantels, legte diesen mehrmals zusammen und zog dann die Phiole heraus, um sie darin einzuwickeln. Das Licht, das diesmal durch den Wald flutete, war milder und gut erträglich. Die Nebel wurden wieder durchsichtig und die anderen erschienen wieder. Gandalf und die Elben kamen schnell die letzten Schritte zu ihnen heran.
„Möchte mal wissen, was das war“, murmelte Frodo.
Der Zauberer hörte es: „Es scheint, als würde der Zauber, der auf dem Wald liegt, verschiedene Ebenen haben, doch das Licht löscht die Grenzen aus. Es müßte uns auch hier heraus führen können, doch wir müssen uns beeilen. Modo weiß sicher, was passiert ist.“
Die Warnung nahm man sich zu Herzen und da die Elben nun wieder die Richtung bestimmen konnten, lag der Wald bald hinter ihnen.
„Nun aber auf nach Minas Tirith. Wer weiß, wie lange wir in diesem Wald fest gesessen haben“, sagte Gandalf.
In hohem Tempo ging es nun in Richtung Gondor. Sie nahmen die Hobbits vor sich auf die Pferde und ließen die Ponies frei, wobei sie darauf achteten, daß sie nicht zurück in den Wald liefen. Im ersten Dorf in Rohan versorgten sie sich mit neuem Proviant. Die Bewohner liefen alle zusammen, um die Gruppe zu betrachten, es war schon ein recht merkwürdiges Gemisch, die sieben Elben, die drei Hobbits und der Zauberer. Doch sie waren sehr freundlich, denn seit sie Legolas kennengelernt hatten, stand die Bevölkerung von Rohan den Elben nicht mehr so mißtrauisch gegenüber wie früher. Sie erzählten ihnen außerdem, daß Legolas vor kurzem in Aglarond gewesen war.
„Wenn König Legolas seinen Freund besucht, kann jedenfalls nichts allzu schlimmes passiert sein“, meinte einer der Elben.
„Hoffen wir es“, brummelte Gandalf in seinen Bart. Er bezweifelte es eher. Dann fügte er lauter hinzu: „Vielleicht holen wir ihn ein, dann können wir ihn fragen. Jedenfalls ist es schon beunruhigend, daß selbst hier in dieser entlegenen Gegend Orks auftauchen. Wer weiß, wie es in Gondor aussehen mag. Ich denke, Aragorn wird einiges zu tun haben.“
Den ganzen restlichen Weg ritten sie fast ohne Pause, Halt wurde nur gemacht, wenn die Pferde unbedingt Ruhe benötigten und auch dann nur für zwei oder drei Stunden. Bei einem dieser Halts mitten in der Nacht entfernte sich Herr Elrond leise ein Stück von seinen Begleitern, um ein wenig in Ruhe nachzudenken. Er fürchtete um seine Tochter, denn ihm war klar, daß jemand, der vergiftet worden war, nur für eine bestimmte Zeit am Leben erhalten werden konnte. Um so länger der Zustand dauerte, um so größer war die Gefahr, daß der betroffene Schäden davon trug. Würde er noch rechtzeitig eintreffen, um ihr zu helfen und konnte er überhaupt helfen? Vielleicht war das Gift auch ihm unbekannt.
„Oh hohe Valar, schützt sie, schützt meine Tochter“, murmelte er leise.
„Sie wird es überleben“, sagte da eine Stimme hinter ihm. Es war Gandalf. „Es wird alles gut werden.“
Dennoch quälten Herrn Elrond die düsteren Gedanken weiter auf dem Weg nach Minas Tirith. Gandalf sagte immer derartige Dinge, um die Leute zu beruhigen, aber keiner konnte sagen, ob er es wirklich wußte, oder nur so tat, als wüßte er es. Endlich kamen die Stadtmauern in Sicht und sie spornten ihre erschöpften Pferde zu einem letzten Sprint an. Gandalf und die Elben konnten jetzt einen anderen Reiter vor sich sehen. Als er sie bemerkte, hielt er an, und wartete auf sie. Gandalf blieb bei ihm halten, während die anderen weiter ritten.
„Seid gegrüßt ihr zwei.“
„Hallo“, erwiderten Legolas und Gimli gleichzeitig, dann meinte der Elb: „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie froh wir sind, dich zu sehen, Gandalf! Wir fürchteten, daß euch etwas passiert ist.“
„Damit hattet ihr nicht unrecht. Wir waren sozusagen gefangen, auch wenn wir keinen unserer Feinde zu Gesicht bekommen haben.“
„Dann hat euch Aiko befreit? Wo ist sie denn?“
„Aiko, wieso Aiko?“ fragte der Zauberer verdutzt.
„Aragorn wollte sie euch entgegen schicken“, erklärte der Elb, den plötzlich leise Unruhe beschlich.
„Wir haben von ihr nichts gesehen. Sie wollte doch nicht etwa allein gegen Modo vorgehen?“ fragte der Zauberer erschrocken.
„Nein. Aragorn sprach davon, daß sie noch andere Magier zusammen holen solle. Aber ich weiß nicht, was weiter daraus geworden ist. Aiko war gerade zu Besuch bei ihrer Mutter, so daß wir warten mußten. Ich bin dann aufgebrochen nach Aglarond zu Gimli, da ich hoffte bei ihm etwas von euch zu erfahren.“
„Vielleicht hat es bei dem Zusammenrufen der Leute irgendwelche Probleme gegeben. Ich glaube jedenfalls nicht, daß sie aufgebrochen sind. Aiko ist in Rohan sehr bekannt und eine ganze Gruppe Hexen erregt sicher eine Menge aufsehen. Wir hätten davon gehört, wenn sie durch Rohan gekommen wären. Vielleicht ist sie auch noch gar nicht aus Deutschland wieder gekommen.“
„Hast Recht“, meinte Legolas aufatmend. „Wahrscheinlich haben sie einfach nicht genug Leute zusammen bekommen oder so was.
„Aber wie seid ihr denn nun entkommen?“ brummte Gimli ungeduldig, der sich bis jetzt heraus gehalten hatte, da er sich in die Familienangelegenheiten nicht einmischen wollte. Das Aiko irgendwas passiert war, glaubte er nicht eine Sekunde. Sie war eine viel zu gute Hexe.
„Mit Hilfe der Hobbits“, erklärte der Zauberer.
„Welche Hobbits?“
„Frodo, Merry und Pippin“, meinte Legolas prompt. „Sie saßen bei drei Elben mit auf den Pferden. Hast du es nicht gesehen?“
„Wie oft soll ich dir’s noch sagen? ICH HABE KEINE ELBENAUGEN!!!“ polterte der Zwerg wütend.
Sein Freund griff sich mit schmerzverzertem Gesicht reflexartig an seine Ohren und meinte leicht gequält: „Schon gut, schon gut. Deswegen muß ich aber nicht gleich taub werden!“
„Selbst schuld.“
„Wie selbst schuld? Wenn du so was noch mal machst, kannst du damit rechnen, daß ich dich sofort vom Pferd schmeiße und dich auch nie wieder mitnehmen werde.“
„MICH RUNTERSCHMEISSEN??? DAS IST DOCH DIE HÖHE! VERSUCH ES NUR ELB, DANN WIRST DU SCHON SEHEN. WAS DU DAVON HAST!!!“
Legolas machte Anstalten, seinen Worten Taten zu folgen, doch Gandalf hielt es für besser, den Streit jetzt zu schlichten, bevor aus dem spaßigen Geplänkel Ernst wurde, denn vom Pferd geschmissen zu werden, wäre für den Zwerg eine üble Beleidigung: „Bitte, seid friedlich. Es gibt im Moment wahrlich andere Dinge, an die ihr denken solltet. Für mich ist jedenfalls im Moment am wichtigsten, daß Arwen wieder gesund wird.“
„Uns natürlich auch“, erklärte der Elb einsichtig, obwohl seine Ohren jetzt richtig schmerzten und Gimli nickte kräftig dazu.
„Dann benehmt euch endlich wie erwachsene Leute“, schmunzelte der Zauberer, worauf ihn beide entrüstet ansahen.
„Sagt uns, wir sollen friedlich sein und er selbst? Du bist keinen Deut besser“, murrte Gimli.
„Von mir aus. Aber sag mal Legolas, deine Kleider sehen ja ganz schön mitgenommen aus.“
Die Kleidung des Elben war nach der Belagerung zerrissen und dreckig gewesen, die Zwerge hatten sie zwar gewaschen und geflickt, doch nicht alle Flecken waren raus gegangen und auch die genähten Stellen mußten unbedingt auffallen, denn diese Wesen legten immer großen Wert auf eine tadellose Kleidung.
„Ich bin tagelang von Orks belagert worden“, erklärte Legolas. „ Ich konnte nur mit Gimlis Hilfe entkommen. Er und ein Freund haben mich befreit.“
„Ja, und du solltest daran denken, wie fertig du danach warst, bevor du wieder mit deinen tollen Sinnen angibst.“
„Ich habe nicht angegeben!“
„Ach? Was war das dann?“
„Wenn man solche Sinne hat, ist es schwer einzuschätzen, wie gut die von anderen sind. Außerdem wer hat denn hier behauptet, er hätte Augen wie ein Adler? Ein Adler hätte das aus der zehnfachen Entfernung gesehen.“
„Das ist doch nur so ein Spruch, blöder Elb.“
„Wie hast du mich gerade genannt???“
Sie hielten inne, da Gandalf die Hand vor die Augen schlug.
„Was ist?“ fragte der Zwerg ärgerlich.
„Die Zweisamkeit scheint euch nicht bekommen zu sein! Ihr streitet sonst zwar auch, aber so viel... Hört jetzt bitte auf.“
„Wir versuchen es“, versprach Legolas.
„Also mit der Belagerung scheint ihr nicht die der Hornburg zu meinen, ja?“
„Nein, ich bin vorher noch alleine belagert worden. Das mit der Burg war erst ein paar Tage später. Wir haben außerdem noch ein ganzes Heer Orks vernichtet, das sich in Isengart festsetzen wollte.
„Ich sehe, daß nicht nur wir einiges erlebt haben. Laßt uns nach Minas Tirith reiten und uns dort unsere Erlebnisse erzählen.“
Sie trieben ihre Pferde an und folgten endlich den anderen.

 

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