Kapitel 7

Magier gegen Magier

Modo hatte ein Heer aufgestellt. Außer den Panzerführern bestand es ausschließlich aus Orks, die man in der Benutzung der MP’s geübt hatte. Nur den Plasitksprengstoff hatte man diesen Kreaturen nicht anvertrauen wollen, die Hexen sollten sich darum kümmern. Im Moment war allerdings nur Leandhra da, die beiden Zwillinge, die neuerdings für Modo arbeiteten, waren, wie wir bereits wissen, unterwegs. Legolas hatte sie ja zu Anfang seiner Belagerung zu Gesicht bekommen, war jedoch glücklicherweise nicht von ihnen angegriffen worden, weil die beiden es wirklich verdammt eilig hatten, denn sie mußten so schnell wie möglich zurück zu Modo. Sobald sie vor Ort waren, sollte sich das Heer gegen Gondor in Bewegung setzen, aber sie würden noch eine ganze Weile brauchen, denn ihre Leute warteten ein wenig nordöstlich des Tores von Mordor auf sie.

Die Zauberer aus Europa war inzwischen nach Mittelerde gekommen und hatte das Heer Modos gefunden. Einer der Hexer beherrschte die Sprache der Vögel und so hatten sie von einem Heer erfahren, das im Osten jenseits der Totensümpfe sein Lager hätte. (Für die Vögel, die dort seit neuestem wieder wohnten, war das ein sehr beunruhigender Umstand, da die an Sauron dachten. Deshalb waren viele von ihnen geflohen und diese warnten auch die Vögel in Wilderland davor, nach Osten zu fliegen, so daß sich die Kunde schnell verbreitete.)
Salim hatte das Heer ausgekundschaftet und kam nun bei Sonnenaufgang zurück zu der Gruppe von Magiern.
„Und? Wie sieht’s aus?“ fragte Corinna.
„Sie fühlen sich sehr sicher und haben daher auch nur wenige Wachposten. Aber stellt euch nur mal vor, sie haben nicht nur Panzer sondern auch Flugzeuge, um Bomben abzuwerfen und Gewehrsalven abzufeuern. Man muß sie bereits nach Mittelerde gebracht gehabt haben, als wir Modo und seine Leute auf der Wiese beobachteten. Damit dürfte es jedenfalls nicht schwierig sein, Minas Tirith einzunehmen. Die unbezwingbaren Wälle können so ganz einfach umgangen werden.“
„Stimmt“, unterbrach sie Arne. „Das ist sehr ernst... Hast du herausgefunden, wie das Lager aufgebaut ist?“
„Die Flugzeuge stehen mit den Panzern und den Militärfahrzeugen alle an der Nordseite des Lagers, die Orks lagern auf der Südseite und die Menschen haben ihre Zelte im Osten. Zum Westen hin hat man zur Sicherheit oder eher zur Beruhigung ein paar Verteidigungswälle aufgeworfen, bei denen ich aber bezweifle, daß sie wirklich zur Verteidigung taugen. Außerdem liegen dort große Stahlplatten herum. Ich nehme an, es ist eine transportable Brücke für die Anduinüberquerung. Panzer haben ja ein ganz schönes Gewicht, da könnten normale Brücken unter ihnen brechen und Boote sowieso. In der Mitte des Lagers sind seltsame Gebäude aufgebaut, die ich nicht identifizieren konnte. Wir müssen das noch näher untersuchen.“
„Wie hast du das alles herausgefunden?“ wollte Karl, Corinnas Bruder wissen. „Die Orks hätten dich doch riechen müssen.“
Salim lächelte verschmitzt: „Ich kenne ein bestimmtes Kraut, das den Geruch eines Menschen für Orks unkenntlich macht. Man muß sich nur damit die Haut einreiben.“
„Deine Angaben sind alle so genau, ich möchte fast vermuten, daß du dich ins Lager eingeschlichen und nicht nur von außen beobachtet hast“, erklärte ihre Mutter streng.
„Naja, ich weiß, ich sollte es nicht, aber es war so einfach, ins Lager zu kommen. Und ich habe noch etwas sehr wichtiges heraus gefunden. Der Sprengstoff wird von Leandhra in ihrem Zelt aufbewahrt. Es dürfte ganz leicht sein, ihn zu stehlen. Wir können damit die Panzer und Flugzeuge vernichten.“
„Eine gute Idee“, erklärte Arne, Jojos Vater.
Er hatte in jungen Jahren gelernt, wie man sich anschlich, daher ging er nun zusammen mit Salim fort. Die Pflanze, von der sie vorhin gesprochen hatte, wuchs in dieser Gegend in Hülle und Fülle und war daher schnell gefunden. Arne rieb sich damit ein, dann gingen sie in Richtung Lager. Sie schlugen einen Bogen außen rum, bis sie östlich des Platzes standen und die Zelte vor sich sahen. Leandhras Zelt lag praktischer weise ganz außen. Sie hoben vorsichtig die Plane ein kleines Stück an, um hinein zu schauen. Leandhra lag auf ihrem Feldbett und schlief, darunter lag der Koffer, der den Plastiksprengstoff enthielt. Sie lauschten eine Weile auf das Atmen der Hexe, dann waren sie sicher, daß sie wirklich schlief. Aber von Aiko hatten sie erfahren, daß Leandhra immer einen sehr leichten Schlaf hatte, sie also äußerst vorsichtig sein mußten, um sie nicht aufzuwecken. Arne zog jetzt ein Messer heraus und zerschnitt die Zeltplane, Salim schlüpfte hindurch und huschte zum Bett. Gerade griff sie nach dem Koffer, als sie draußen Schritte hörte, die näher kamen. Schnell schlüpfte sie zur Sicherheit unters Bett, glücklicherweise, denn kurz darauf erschien jemand im Zelteingang. Arne hatte genauso instinktiv reagiert und den Schlitz in der Zeltwand zu gehalten, damit er nicht auffiel. Er selbst konnte nicht gesehen werden, da er genau auf der anderen Seite des Zeltes saß.
„Leandhra“, flüsterte leise eine männliche Stimme.
Die Hexe stöhnte leise und rieb sich die Augen, während sie sich im Bett aufsetzte. „Was gibt’s denn?“ murmelte sie verschlafen.
„Ich bin’s, Alaros!“
Es war einer von Modos nicht- magischen Dienern, Salim wußte ihre Namen von Aiko. Diese hatte erzählt, daß Alaros noch jung war und gut aussah. Sie fragte sich, was er hier mitten in der Nacht wollte. Hoffentlich hatte man die anderen nicht entdeckt oder wußte gar, daß sie sich im Lager befanden.
Doch Alaros hatte ein ganz anderes Ansinnen. Er ging zum Bett, setzte sich neben die Hexe und begannen sie zu küssen.
„Verdammt, die haben ein Verhältnis!“ dachte Salim. „Das kann ja wohl nicht wahr sein. Und wenn die jetzt auch noch über mir anfangen...“
Weiter kam sie in Gedanken nicht, denn Leandhra meinte in diesem Moment: „Ach Schatz, es tut mir leid, ich bin heute unglaublich müde. Ich mußte ziemlich viel arbeiten. Komm doch bitte morgen wieder, ja?“
Der Mann seufzte: „Also gut.“
Er klang ein wenig beleidigt, doch Leandhra kümmerte sich nicht darum. Sie drehte auf die Seite und schlief weiter, während sich der Liebhaber trollte.
„Puh, ein Glück“, dachte Salim.
Sie wartete zur Sicherheit noch ein paar Minuten, dann schnappte sie sich den Koffer und hastete aus dem Zelt.
„Man, das hätte schief gehen können“, murmelte Arne, als sie sich davon machten. Ein paar Meter krochen sie auf Knien, dann erhoben sie sich und liefen tief gebückt, bis sie hinter ein paar Büschen anlangten. Dort öffneten sie den Koffer. Darin befand sich etwas, das wie Knetmasse aussah, eine Fernbedienung und außerdem kleine runde Scheiben mit je einer kleinen Antenne daran.
„Kannst du damit was anfangen?“ fragte Salim ratlos.
„Ja, komm nur.“
Sie schlichen zu den Panzern und Flugzeugen. Dort begann Arne zunächst bei den Panzern. Bei jedem dieser Fahrzeuge drückte er einen der Sender in den Sprengstoff und befestigte diesen an dem Fahrzeug, dann aktivierte er den Sender, bevor er zum nächsten Panzer ging, ebenso verfuhr er bei den Flugzeugen und außerdem reichte der Sprengstoff noch für die Militärfahrzeuge, was ihnen ganz recht war, da das ihre Verfolgung verlangsamen würde. Sie und die anderen hatten ein paar Geländewagen mit hierher genommen, die ein Hexer bereitgestellt hatte, der sehr vermögend war.
Als sie fertig waren, nahmen sie die Fernbedienung und verschwanden. Zurück bei den anderen zündeten sie dann die Explosion, die sie in der Ferne deutlich hören und sehen konnten.
„Das war’s. Jetzt haben wir nur noch die Orks mit den MP’s gegen uns.“
„Nur ist gut“, meinte Corinna. „Wir sollten verschwinden, bevor wir entdeckt werden. Um die Uruks kümmern wir uns später.“
Die anderen stimmten zu und sie stiegen in die Geländewagen. Ein paar Stunden später waren sie weit fort.
„Was machen wir jetzt?“ fragte Aiko.
„Wir müssen einen Bogen schlagen, um ihnen in den Rücken zu kommen“, meinte Karl.
„Aber zuerst brauchen wir ein wenig Schlaf“, erklärte ein anderer Hexer.
„Ganz recht. Doch wir sollten uns nicht länger als 4 Stunden Ruhe gönnen.“
„Na, Orks sind zwar sehr schnell, aber mit unseren Wagen können sie nicht mithalten. 6 Stunden sollten also drin sein.“
„Uruk- hai sind wahrscheinlich schneller als gewöhnliche Orks. Sagen wir, wir rasten 7 Stunden und dafür wird jeder eine Stunde wachen.“ Sie losten die Wachen aus, die ersten vier Stunden würden immer vier Leute wachen die letzten drei Fünf, dann legten sich schlafen.
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Legolas und Gimli streiften durch die Grotten von Aglarond. Sie waren jetzt in einem unbewohnten Teil der Höhlen und es brannten keine Lichter an der Wand, deshalb hielt der Zwerg eine Laterne in der Hand, dessen Licht er in alle Richtungen fallen ließ. Legolas aufmerksame Augen blitzten hin und her, um sich kein Detail entgehen zu lassen. Doch obwohl er erst seit vorgestern hier war, vermißte er bereits den Wind auf seinem Gesicht, das Licht der Sonne und die Geräusche der Natur draußen. Irgendwie faszinierte ihn aber auch diese unglaubliche Stille, die hier herrschte, nur unterbrochen durch sie und ab und zu einem Wassertropfen, der von einem Stalaktit in eine Wasserlache hinab fiel. Wenn Gimli nur mal ein wenig leiser atmen könnte und auch nicht so viel reden würde!
Am Abend ging er noch einmal alleine los, um den Gang diesmal vollkommen genießen zu können, so sehr er Gimli auch mochte, der Zwerg hatte doch ein sehr lautstarkes Wesen. Sein Freund hatte nichts dagegen, denn es fand heute Abend eine der häufigen Zechereien der Zwerge statt und er wußte, daß der Elb sich nichts daraus machte und akzeptierte das, auch wenn er es sich versagen konnte, ein wenig über die mangelnde Feierfreudigkeit seines Freundes zu spotten, worüber Legolas jedoch nur lachen konnte, was wiederum den Zwerg empörte.
„Was lachst du, Elb?“
Legolas lachte weiter, anstatt zu antworten.
„Hau bloß ab“, brummte Gimli ärgerlich. „Aber sofort!“
Der Elb verschwand. Als er wiederkam war es bereits Morgen, da saß der Zwerg am Kamin und schien immer noch ein wenig brummig zu sein.
„War die Feier langweilig oder warum machst du so ein Gesicht?“
„Eine Zwergenfeier langweilig??? Das träumst du wohl! Ich warte seit 2 Stunden auf dich.“
„Ich konnte ja nicht ahnen, daß Feste bei euch so kurz sind.“
„Kurz? 6 Uhr morgens?“
„Warum hast du eigentlich auf mich gewartet?“
„Weil ich dich fragen wollte, ob wir heute nach Minas Tirith reiten wollen.“
„Ja, eigentlich wollte ich schon vor 3 Tagen wieder zurück sein. Wir sollten wohl gleich aufbrechen. Das heißt natürlich nur, wenn du nicht so viel getrunken hast, daß du dich nicht mehr auf einem Pferd halten kannst.“
„So was unverschämtes! Ein Zwerg, der zu betrunken ist! Wir können ja mal um die Wette trinken, da wirst du sehen, was du davon hast! Und für so jemanden habe ich meinen Hals riskiert! Das nächste mal werde ich dich einfach sitzen lassen.“
„Unwahrscheinlich, daß ich noch mal in eine solche Lage komme“, erwiderte der Elb verschmitzt.
Einen Moment sah ihn Gimli sprachlos und mit offenen Mund an, dann meinte er zornig: „Toller Freund! Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben, damit das klar ist!“
Legolas verbiß sich das Lachen und meinte in dem ernstesten Ton, den er zustande brachte, wo er nahe dran war, innerlich vor Lachen zu zerreißen: „Wollen wir los? Aragorn wartet.“
„Sofort.“ meinte Gimli und stand auf. „Aber wehe, du fängst wieder an“, fügte er drohend hinzu.
Irgendwie schaffte der Elb es, ernst zu bleiben und konnte so weitere zeitraubende Wutausbrüche seines Freundes verhindern. Am vorherigen Tag hatte er sich bereits ein Pferd von einem der Bauern hier in der Gegend gekauft, das sie nun abholten.
„Diesmal nehmen wir aber die Hauptstraße, ja?“ fragte der Zwerg.
„Unbedingt.“
Gerade half Legolas Gimli dabei, auf das Pferd zu steigen, als plötzlich ein Mann in das Dorf gerannt kam. „Uruk- hai, jede Menge Orks!“ rief er.
„Was? Wo?“ wurde er von den anderen Bewohnern gefragt, die zusammen liefen.
„Nur ein paar Meilen von hier. Sie werden bald hier sein.“
„Oh, mein Gott!“- „Wir sind verloren!“- „Wir müssen Hilfe herbeiholen!“- „Zu den Waffen!“ - „Die umgebenden Dörfer müssen gewarnt werden!“ - Wir werden alle sterben!“ Die Leute riefen wild durcheinander, so daß kaum etwas zu verstehen war.
„Ruhe“, sagte Legolas, nicht sehr laut, dennoch hörten es merkwürdiger weise alle, „ihr müßt ruhig sein! Wir müssen die anderen Dörfer warnen. Alle sollen sich in die Hornburg zurück ziehen. Die Frauen und Kinder bringt in die Höhlen.“
Legolas selbst übernahm es, mehrere Dörfer zu warnen. Als sie in der Burg ankamen, waren dort bereits eilige Vorkehrungen für die Verteidigung im Gange. Zwar war die Besatzung der Burg nicht groß, doch die Zwerge waren herbei gekommen, um zu helfen, auch die Bauern konnte man zum großen Teil bewaffnen und so waren sie glücklicherweise gut vorbereitet. Das Orkheer zählte etwa 5000 Orks.
„Ich frage mich, was das bedeuten soll, daß sie uns angreifen“, erklärte der Elb nachdenklich.
„Was meinst du?“
„Modo greift doch immer mit Grund und Berechnung an. Daß er mit dieser Armee, auch wenn sie nicht klein ist, die Burg nicht einnehmen kann, wird er sicher wissen. Was hat er also vor?“
„Wer weiß. Wir sollten uns lieber darauf konzentrieren, die Orks abzuwehren.“
„Ich weiß nicht. Irgendwas ist hier faul. Wir müssen dringend aus der Burg heraus und feststellen, was die ganze Sache soll.“
„Hier raus??? Bist du verrückt? Siehst du nicht, wie viele Orks dort unten rum laufen???“
„Ja, aus dem Tor können wir natürlich nicht hinaus marschieren.“
Er ging und suchte einen Soldaten, der zur normalen Besatzung der Hornburg gehörte, um ihn nach den Pfaden, die ins Gebirge gingen, zu fragen. Vielleicht führte einer davon zurück zur Ebene. Tatsächlich gab es einen solchen Pfad, allerdings mündete er erst ein ganzes Stück von hier, jenseits der Pforte von Rohan in Dunland.
„Kann man auf dem Pfad reiten?“
„Nur auf einem Pony. Wir hätten eines, das wir euch leihen könnten. Es ist groß genug für euch und sehr kräftig. Es wird euch gut tragen.“
Legolas ging zurück zu Gimli und erklärte ihm, daß er fortgehen wollte, um herauszufinden, was der Grund für den Angriff war.
„Paß bloß auf dich auf. Ich kann dich nicht immer aus Schwierigkeiten heraus holen.“
„Das sollst du auch gar nicht.“
Man hatte so viele Pferde der Gegend, wie die Zeit erlaubt hatte, zum Ende der Schlucht gebracht. Das für den Elben bestimmte Pony war bereits herausgesucht und aufgezäumt worden. Es war wirklich schon fast so groß, wie ein kleines Pferd und machte einen sehr kräftigen Eindruck, er brauchte also keine weiteren Bedenken haben. Probeweise stieg er auf. Ja, es war ganz anders als damals auf dem Hobbitpony, wo seine Beine fast auf dem Boden geschleift waren. Dann führte er es den äußerst steilen ersten Abschnitt seines Weges hinauf, der ihn aus der Schlucht heraus brachte. Bald wurde es etwas weniger steil und er konnte endlich reiten.
Der Pfad führte ihn hoch in die Berge. Ein wunderbares Bergpanorama bot sich ihm. Trotz des Ernstes der Lage konnte Legolas nicht widerstehen, sich während des Rittes umzuschauen, wobei das Tempo natürlich nicht darunter litt. Gegen Abend machte er Halt, um dem Pony eine Rast zu gewähren, außerdem war der Pfad immer noch steil und schmal, es also zu gefährlich, während der Dunkelheit weiter zu reiten. Beim ersten Licht des nächsten Tages ging es weiter. Jetzt schlängelte der Pfad sich um mehrere Berge und es ging ständig abwechselnd bergauf und bergab, was sehr ermüdend für das Pony war. Der Elb hatte immerhin das Gefühl, stetig etwas weiter bergab zu reiten, als hinauf. Dennoch würde er noch einige Zeit brauchen, bis er das Ende dieses Weges erreichte. Gegen Abend öffneten sich die Berge hin zur Ebene von Rohan. Jetzt bestätigte sich seine Vermutung, daß er immer tiefer kam. Er war etwa noch in 800m Höhe. Legolas hielt an, um zu schauen, ob er einen Blick auf die Burg erhaschen könne, weil er sehen wollte, wie der Kampf stünde. So weit er es beurteilen konnte, war noch gar nicht gekämpft worden. Die Orks hatten sich nur vor der Burg aufgestellt und belagerten sie. Dahinter geschah dagegen um so mehr. Orks plünderten die Bauernhöfe. Sie schleppten die Pferde und Schafe fort, die die Bewohner in der Eile nicht hatten mitnehmen können. Den Rest ließen sie unversehrt, Legolas vermutete, daß Modo das befohlen hatte. Die Bauern sollten schließlich irgendwann einmal für ihn arbeiten, wenn seine Pläne Erfolg hatten. Nachdenklich ließ der Elb seinen Blick über die Ebene streifen. Dabei fiel sein Blick auch auf das Tal von Isengart. Er stutzte. Bewegten sich dort nicht Leute? Die Entfernung war natürlich enorm, dennoch meinte er zu erkennen, daß Wesen sich dort bewegten, Menschen oder Orks. Was sollte er jetzt machen? Zum Ende des Pfades mußte es nach den Worten des Rohirrim, den er gefragt hatte, noch 1 Tagesritt sein, doch er mußte so schnell wie möglich im Zauberertal nachforschen. Er betrachtete die Steine unter sich, die Felsen waren hier sehr uneben und fielen schräg zur Ebene hin ab, er konnte es also versuchen, dort hinunter zu klettern.
Eilig suchte er nach einer Wiese in der Nähe, damit das Pony versorgt war, bis er wieder kam. Schnell wurde er fündig, es gab sogar einen kleinen Bach. Hier konnte er das Pony mit gutem Gewissen stehen lassen. Er holte ein Seil aus der Satteltasche und band das Tier fest, so daß es genug Leine zum herum streifen hatte.
Dann machte er sich auf zum Abstieg die Felsen herunter. Die Kletterei war sehr schwierig und 800m Höhenunterschied nicht gering. Er mochte sich lieber nicht vorstellen, was passierte, wenn einer der Felsen nachgab und er in die Tiefe stürzte. Immerhin konnte er froh sein, daß er nicht mehr ganz so hoch im Gebirge war, wie am Tag zuvor, wo er sich sicher in über 1000m Höhe befunden hatte. Doch nach und nach gelangte er tiefer und endlich erreichte er den festen Boden. Jetzt galt es, nach Isengart zu kommen, das immer noch eine ganze Strecke entfernt war. Er begann zu rennen. Glücklicherweise waren Elben sehr schnell und ausdauernd, so daß er die Nacht durchlaufen konnte. Wenn er dann den Morgen und den Nachmittag des nächsten Tages im selben Tempo vorwärts kommen konnte, dann mußte er am Abend das Tal erreichen. Allerdings wußte er natürlich nicht, ob sich die Orks, die er vorhin beim Stehlen der Tiere beobachtet hatte, ihm Morgen nicht im Weg stehen würden und er vorsichtig an ihnen vorbei mußte.
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Morson war der älteste der nicht- magischen Diener Modos. Er war längst zu alt, um in den Krieg zu ziehen, doch auch noch nicht untauglich, Aufträge für seinen Herrn zu erledigen. Daher war er auserwählt worden, um eine besondere Mission zu erledigen: Isengart lag an einem strategisch sehr günstigen Punkt. Es war also wichtig, es wieder in Besitz zu nehmen. Doch eine Orkbesetzung alleine war Modo nicht sicher genug. Der Diener hatte deshalb einen Zauber von ihm mitbekommen, der allen außer Modo und seinen Leuten das Betreten des Turmes verwehrte. Wenn der Magier dann hierher kam, konnte er ihn ohne Sorgen beziehen. Um das auszuführen, hatte der Schwarzmagier Morson 10 000 Orks mitgegeben, 5000 besetzten Isengart und der Rest sorgte dafür, daß niemand beobachten konnte, was hier geschah. Daher die Belagerung der Hornburg. Wenn der Zauber vollbracht war, wollte er sich schließlich wieder zurückziehen in Modos heimliches Hauptquartier, das momentan im Nebelgebirge lag (er wechselte sein Quartier zur Sicherheit von Zeit zu Zeit), die Uruks, die die Burg belagerten, wollte er ihrem Schicksal überlassen. Sie waren natürlich nicht genug, um die Festung von Helms Klamm einzunehmen und das war von Modo auch so geplant, denn er wollte nicht riskieren, daß zu viele von den Menschen starben (Rohan hielt er für nicht so gefährlich wie Gondor). Er wollte der Herr über die Menschen und Elben werden (wobei die Elben seine Sklaven sein sollten), die Orks dagegen waren für ihn rein Mittel zum Zweck und außerdem absolut entbehrlich. (Das sie geopfert werden sollten, hatte man den Orks natürlich nicht gesagt, sie glaubten, wirklich eine Chance zu haben.)
Der Zauber, den er von Modo bekommen hatte, war von diesem in einer Kristallkugel eingeschlossen worden und mußte nun wieder freigesetzt werden, was einige Tage dauern würde. Langsam flutete die Magie wie Licht aus der Kugel, die er vor dem Turm aufgestellt hatte, damit der Zauber auch das Tal erfasste.
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Gegen Abend des nächsten Tages erreichte Legolas wie erhofft das Zauberertal. Bisher waren ihm keine Orks begegnet, doch in dem Tal würden sicher welche sein, sofern er sich nicht in der Tatsache täuschte, hier Leute gesehen zu haben. Ganz vorsichtig schlich er vorwärts. Schnell hüllte ihn die Dunkelheit ein und trotz seiner Elbenaugen mußte er sich seinen Weg oft tasten, denn es war eine wolkige, Mond- und Sternlose Nacht. Glücklicherweise kam ihm der Wind entgegen, so daß er wenigstens nicht gerochen werden konnte. Nach drei Stunden kam er endlich in die Nähe des Turms. Bisher hatte das Tal leer erschienen, kein Geräusch und keinen Geruch hatte er wahrgenommen, doch jetzt begann es brenzlig zu riechen. Die Orks mußten Feuer entzündet haben, wahrscheinlich um sich Fleisch daran zu braten. Tatsächlich sah er sie bald vor dem Turm Isengarts, dem Orthanc, sitzen. Er schätzte, daß es etwa noch mal so viele waren wie die, die die Burg belagerten. In der Mitte der Orks war ein Sockel aufgestellt, auf dem eine merkwürdige Kugel lag. Sie strahlte in allen erdenklichen Farben und diese Farben wanderten hin und her und warfen ihre Strahlen bald hier hin und bald dort hin, so daß jeder Teil der Gegend von jeder Farbe von Zeit zu Zeit erhellt wurde. Die Orks schienen darüber nicht sehr glücklich zu sein, viele murrten, während sie ihr Fleisch brieten und verzehrten, aber keiner sagte laut ein Wort dagegen, so daß Legolas annahm, die Kugel habe eine wichtige Bedeutung. Er schob sich vorsichtig soweit an die Gruppe Orks, die an dem Feuer saß, das am weitesten außen lag, heran, bis er die Stimmen dieser Orks von dem allgemeinen Stimmengewirr unterscheiden konnte (da er ein Elb war, mußte er glücklicherweise nicht ganz nahe heran kommen).
Eine Weile sprachen die Orks über für ihn belanglose (wenn auch wenig erfreuliche) Dinge, dann meinte plötzlich einer: „Dieses verfluchte Licht bringt mich noch zum Wahnsinn! Wenn das noch lange so geht, dann wird dieser Morson der nächste sein, den ich an meinen Spieß stecke.“
„Zwei Tage müssen wir noch durchhalten, dafür werden wir dann ganz sicher sein. Ist doch angenehm, ohne Gefahr ganz nahe an den Feinden zu sitzen, dafür kann man diese Unannehmlichkeit in Kauf nehmen. Außerdem sind wir keine gewöhnlichen Orks, sondern Uruk- hai. Wir sind große Kämpfer und halten was aus. Auch das Licht scheuen wir nicht. Also halt die Schnauze, du Idiot.“
„Selber Idiot“, brummte der Ork. „Wir könnten es uns wenigstens im Turm gemütlich machen, wo das Licht nicht hinkommt.“
„Aber dort können wir kein Feuer entzünden, das so groß ist, daß alle etwas zu essen bekommen. Wenn du fertig bist, kannst du dich gerne im Turm verkriechen. Ich nehme gerne den Rest von deinem Hammelbraten.“
„Pfoten weg. Das kommt gar nicht in Frage. Euch werde ich mein Fleisch nicht überlassen.“
In diesem Moment übertönte ein wütender Fluch das Stimmengewirr der Orks – Der alte Diener war hinaus aus dem Turm getreten und hatte gesehen, daß ein Uruk sich gerade anschickte, die Zauberkugel zu berühren: „Verfluchter Dummkopf, geh sofort weg von dem Glas! Elender Nichtsnutz, kannst du nicht zuhören? Ich habe doch gesagt, daß niemand das Glas berühren darf, sonst verschwindet der Zauber.“
„Schon gut!“ murrte der ertappte Ork.
„Und seht bloß zu, daß ihr auch keinen Müll herum werft oder so was, denn auch eine Berührung davon, würde zum Erlöschen des Zaubers führen!“
Legolas hatte genug gehört. Leise und vorsichtig schob er sich Stück für Stück zurück, dann kroch er noch ein ganzes Stück, und zwar so weit, daß ein Pfeil gerade noch die Kugel erreichen konnte. Er nahm den Bogen, legte einen Pfeil an die Sehne und schoß. In der Ferne konnte er noch erkennen, wie das Glas explodierte und Farbstrahlen in alle Richtungen entwichen, dann rannte er auch schon fort, während sich hinter ihm ein vielstimmiges grauenvolles Geschrei erhob. Sie würden ihn mit Sicherheit jagen! Er durfte keinen Moment verweilen, wenn er entkommen wollte, denn Orks waren sehr schnell. Die ganze Nacht hindurch lief er und verfluchte den Umstand, daß es ausgerechnet in dieser Nacht so dunkel sein mußte, doch auch die Uruks wurden sicher durch die Finsternis behindert, da sie ja nicht so gut sahen wie gewöhnliche Orks. Endlich kam der Morgen und Legolas konnte nun endlich so schnell laufen, wie es einem Elben nur möglich war, dennoch hatte er das ungute Gefühl, daß die Orks in seinem Rücken näher kamen, auch wenn er sich nicht umdrehte, so konnte er sie doch hören. Und am Ende seines Weges erwartete ihn noch die unangenehme Kletterpartie, um zurück auf den Pfad zu gelangen, der zurück zur Schlucht führte. Nein, auf diesem Wege konnte er nicht entkommen! Die Orks würden ihn erschießen, während er an der Felswand herum turnte. Noch konnten sie ihn glücklicherweise nicht erreichen, denn ihre Pfeile trugen nicht so weit wie seine Elbenpfeile. Er konnte nur hoffen, daß die Belagerung der Hornburg inzwischen beendet war und lenkte leicht nach Osten ein, so daß er nun direkt auf Helms Klamm zuhielt.
Nach wenigen Stunden erreichte er das erste verlassene Dorf. Schnell suchte er sich eine Deckung, drehte sich um und schoß ein paar Pfeile ab, die ersten Orks fielen einfach im Laufen um und ließen die anderen stürzen. In kürzester Zeit hatten die Uruks sich in ein fallendes, stürzendes Knäuel verwandelt. Legolas mußte grinsen, dann wollte er gerade weiter laufen, als er ein lautes Wiehern hörte. Hatten die Orks etwa ein Pferd übersehen? Es würde ihm jedenfalls sehr gelegen kommen! Daher ging er dem Wiehern nach um einen Schuppen und stand kurz darauf zu seinem Erstaunen vor einem Reiter.
Dieser schaute nicht minder überrascht: „Ihr seid doch Legolas! Wie kommt ihr denn hierher, außerhalb der Hornburg?“
„Ich habe etwas herausfinden wollen und werde jetzt von Orks verfolgt. Seid ihr allein?“
„Nein, wir sind ein ganzes Heer und mit dem Hauptmann Elfhelm hier, um die Orks zu vernichten. Ein Späher entdeckte vor drei Tagen im Norden ihre Spuren und verständigte König Eomer, der sie sofort verfolgen ließ. Die meisten sind bei der Schlacht an der Hornburg, ein paar sichten mit mir bereits die Schäden in den Dörfern.“
„Ein paar werden nicht reichen. Es sind bestimmt 400 Orks, die mich verfolgen und in Isengart sind es mindestens noch mal 4500 Uruk- hai. Wir brauchen Verstärkung.“
„Dann steigt schnell mit auf“, rief der Mensch, weil gerade hinter ihnen die ersten Orks um die Ecke des Schuppens kamen, der bisher die Sicht verdeckt hatte.
Legolas sprang auf und fort ging’s. Das Pferd hatte mit den zwei Reitern ganz schön zu schleppen, dennoch lief es sehr schnell, denn es konnte die Orks riechen und lief geradezu um sein Leben. Die Uruks fielen hinter ihnen zurück. Nach ein paar Stunden erreichten sie das Schlachtfeld vor der Hornburg. Allerdings war der Kampf bereits fast zu Ende und bestand nur noch daraus, das man letzte Orks verfolgte. Gimli kam mit ein paar anderen Zwergen auf ihn zugelaufen.
„Da bist du ja“, rief ihm sein Freund zu. „Hast du was heraus gefunden?“
„Ich freue mich auch, dich unverletzt zu sehen. Ja, ich hatte einigen Erfolg. Eine Gruppe Orks unter der Führung eines Menschen namens Morson versucht sich in Isengart festzusetzen. Wir brauchen Leute, um sie zu vernichten.“
Elfhelm kam jetzt auf sie zugeritten. Der Elb erzählte nun ausführlicher und anschließend wurde beschlossen, daß Elfhelm, der noch die Verfolgung der letzten Orks überwachen wollte, Legolas einen Teil seiner Leute überlassen würde. Gimli stieg mit bei Legolas aufs Pferd.

In Isengart unterdessen hatte Morson sich sofort nach der Vernichtung des Zaubers aus dem Staube gemacht, da er ahnte, daß bald mehr Leute kommen würden, um sie hier anzugreifen. Die Orks waren über seine Abreise sehr ärgerlich und wollten ihre Haut auf keinen Fall ihre Haut zu Markte tragen, daher machten auch sie sich beim ersten Licht des Tages aus dem Staube, um nach Dunland zu flüchten. Die Reiter waren zuerst auf Legolas Verfolger gestoßen, die sich zwar wieder auf den Rückweg nach Isengart gemacht hatten, es jedoch nicht geschafft hatten, die Berge zu erreichen, dann fanden sie, als sie zum Anfang des Zauberertales kamen, die Spuren des eigentlichen Orktrupps, die gen Westen führten.
„Sollen wir ihnen folgen?“ fragte einer der Rohirrim Legolas.
„Wenn wir es nicht tun, könnten sie die Dunländer überfallen.“
„Was geht uns das an?“
„Die Dunländer sind ungewarnt und so praktisch hilflos. Wir können sie nicht dieser Gefahr aussetzen. Sie sind auch Menschen!“ ermahnte der Elb seine Begleiter.
Diese nickten, wenn auch nicht sehr begeistert.
So begann die Verfolgung. Gimli grummelte ärgerlich vor sich hin, Verfolgungen zu Pferd waren seine Sache wahrlich nicht, doch darauf konnte man keine Rücksicht nehmen. Fast drei Tage dauerte es, bis sie endlich die letzten Uruks aufgerieben hatten. Gimli war völlig fertig. Die Reiter hatten so wenig Rast wie möglich gemacht (dennoch hatte das die Verfolgung verlängert, da die Orks praktisch keine Pausen einlegten und so der Vorsprung nur langsam schrumpfte) und nachts nur wenige Stunden geschlafen, sein Hintern war wund und sein Körper steif. Sein Freund erkannte den Zustand des Zwerges und erbarmte sich seiner, indem er erklärte, daß sie nach ihrer Rückkehr nach Helms Klamm doch noch zwei Tage in Aglarond bleiben und sich ein wenig auszuruhen sollten.
„Wozu brauchst du Ruhe?“ fragte Gimli mißtrauisch. „Du fühlst dich im Sattel doch Pudelwohl.“
„Ach, die Grotten sind so schön, dort verweile ich gern ein wenig länger“, meinte Legolas und verkniff sich mühsam ein Lachen.
Doch der Zwerg strahlte plötzlich: „Ja, sie sind wirklich der schönste Ort dieser Welt.“
„Na, sagen wir lieber, einer der schönsten.“
„Also gut!“ meinte sein Freund, durch das Lob des Elben gönnerhaft gestimmt.
Allerdings waren es immer noch fast 4 Tage nach Helms Klamm und obwohl sie jetzt etwas mehr Pause machten, ging es Gimli kaum besser.
Endlich erreichten sie die Schlucht und begaben sich in die Höhlen von Aglarond, denn die Zwerge dort hatten ein großes Festmahl für alle vorbereitet. Legolas suchte sich eine möglichst unbeobachtete Ecke um abzusteigen, denn er ahnte, daß Gimli nicht mehr in der Lage war, alleine vom Pferd zu kommen. Tatsächlich mußte er ihn herunter heben und danach brauchte der Zwerg einige Minuten, bis er wieder laufen konnte.
Diesmal feierte Legolas mit. Während des Festmahls unterhielten er und Gimli schon wieder ganz lustig, dem Zwerg ging es bereits etwas besser und da dieser nicht gerne zugeben mochte, wie erschöpft er in Wirklichkeit war, erklärte er: „Weißt du, vielleicht sollten wir doch morgen weiter reiten. Aragorn muß sich inzwischen einige Sorgen machen. Wie lange bist du denn jetzt verspätet?“
„12 Tage und 3½ sind es von hier nach Minas Tirith, wenn wir nicht zu sehr hetzten wollen. Ich denke mal, da kommt’s auf ein oder zwei Tage auch nicht mehr an.“
„Na, wir sollten nur einen Tag hier bleiben und übermorgen in aller Frühe aufbrechen. Wenn ich daran denke, was für Sorgen ich mir an Aragorns Stelle machen würde...“

Gimli hatte nicht unrecht. Der König machte sich tatsächlich einige Sorgen um den Elben, wo er doch eigentlich so schon genug Sorgen hatte. In den ersten Tagen, nachdem Legolas fort geritten war, war er wenigstens noch abgelenkt gewesen durch den Kampf gegen die Orks, doch diese hatten wiederholt versucht, ihn gefangen zu nehmen und dafür immer mehr Leute zusammen gezogen, so daß es schließlich nicht mehr zu verantworten war, daß er hinaus ritt. Daher übernahm Faramir nun das Kommando und Aragorn war zum Abwarten in der Veste verdammt. Auf seine Pflichten als König konnte er sich kaum konzentrieren und meistens saß er in den Häusern der Heilung bei seiner Frau.

 

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