Die Zwei Türme

Die nächste Folge des Films „Herr Der Ringe“ Die Folge des "Herrn Der Ringe" verspricht ein unglaubliches Kinoereignis am Ende des Jahres 2002 zu werden. Die ersten Bilder des zweiten Teils der Trilogie lassen großartige Schlachten und erstaunliche Spezialeffekte erwarten. Um die Wartezeit bis zur Premiere des Films am 18. Dezember zu verkürzen, enthüllt ONE einige exklusive Informationen und präsentiert die letzten Fotos der neuen Episode.

Épisode 2 (Teil 2)
Im vergangenen Jahr endete „Der Herr Der Ringe: Die Gefährten“ für den Zuschauer damit, dass Frodo und Sam von den anderen Gefährten getrennt wurden. Die beiden Hobbits sind nun allein auf sich gestellt, um ihre Mission zu beenden: den Einen Ring zu zerstören, indem sie ihn in die Schicksalsklüfte [in Mordor] werfen. Aragorn, Legolas und Gimli entscheiden sich, Merry und Pippin zu helfen, die von den Orks gefangengenommen wurden. Diese Ereignisse geschehen nach dem Tod von Gandalf und Boromir.Die Handlung der zweiten Episode der Trilogie, überschrieben mit „Der Herr Der Ringe: Die Zwei Türme“, schließt genau an die Handlung des ersten Films an. Frodo und Sam wagen sich weiter nach Mordor hinein, in das Königreich des schrecklichen Sauron, dem Herrn der dunklen Kräfte. Ihnen folgt Gollum, ein geheimnisvolles Geschöpf, das der nächste Träger des Rings sein wird.Inzwischen finden Aragorn, Legolas und Gimli zu ihrer großen Überraschung Gandalf wieder. Anders als vermutet ist der Zauberer nicht tot, er hat seinen Sturz in den Schatten in den Mienen von Moria überlebt. Dieses Erlebnis hat ihn verwandelt, er ist noch mächtiger geworden und seine neuen Kräfte werden es ihm erlauben, ein weiteres Mal Saruman anzugreifen, den bösen Zauberer, der zu allem bereit ist, um in den Besitz des Einen Rings zu gelangen.
Aragorn und seine Gefährten verbünden sich mit den Reitern von Rohan, Menschen, die unter dem Befehl des Königs Theoden stehen. Aber der König wird von seinem Ratgeber, dem falschen Grima Schlangenzunge, beeinflusst, der ein Spion Sarumans ist...
Was Merry und Pippin angeht, machen sie, nachdem es ihnen gelungen ist, den Orks zu entkommen, die Bekanntschaft von Baumbart, einem Geschöpf, halb Mensch, halb Baum, das dem Volk der Ents [Baumhirten] angehört und dem es gelingt, die seinen für den Kampf gegen Saruman zu gewinnen.

Épique (Episch)
Der Titel des Films („Die Zwei Türme“) bezieht sich einerseits auf den uneinnehmbaren Turm von Orthanc in Isengard, wohin sich Saruman geflüchtet hat, und andererseits auf die Festung von Sauron, den Dunklen Turm von Barad-Dûr, mitten im verfluchten Land von Mordor. Das Schicksal der Gefährten wird sich am Fuße dieser beiden Türme entscheiden.
Verwickelter und düsterer als im ersten Film der Trilogie werden in den „Zwei Türmen“ parallel die Abenteuer der Gefährten erzählt. Die Handlung des Films ist ebenso gewalttätig, weil sich im zweiten Band von Tolkiens Buch zwei große Schlachten ereignen. Noch ist ungewiss, ob im Film der Angriff der Ents gegen die Festung von Saruman zu sehen sein wird. Dagegen verspricht die Schlacht von Helms Klamm der absolute Clou des Films zu werden: in ihr kämpfen die Truppen des Königs Theoden, die von Aragorn, Legolas, Gimli, Arwen und den Elben unterstützt werden, gegen die Uruk-Hai, Sarumans blutrünstige Krieger. Sie [die Schlacht] dauert 45 Minuten und ist damit die längste Schlacht in der Geschichte des Kinos. Die von Regisseur Peter Jackson gegründete Firma für Spezialeffekte WETA, musste sich für den Höhepunkt dieses kriegerischen Spektakels richtig ins Zeug legen, die Spezialeffekte in den „Zwei Türmen“ versprechen noch spektakulärer zu werden als im ersten Film. WETA musste in der Tat zwei Figuren vollständig mit dem Computer realisieren: Gollum und Baumbart. Um Gollum zu schaffen hat WETA eine Mischung von traditioneller Animation und der Bild-auf-Bild-Animation verwendet. Die Trickspezialisten haben alle relevanten Szenen mit einem Schauspieler aufgenommen, dessen Bewegungen per Computer analysiert und dann in synthetischen Bildern reproduziert wurden. Gollum bewegt sich auf diese Weise flüssiger, was die Glaubwürdigkeit dieser in der Trilogie zentralen Person erhöht.

Premiere à Paris (Premiere in Paris)
Im vergangenen Mai und Juni wurden alle Schauspieler des Films mit Ausnahme Orlando Blooms, der wegen der Dreharbeiten zu "Ned Kelly" in Australien weilte, nach Neuseeland gerufen, um zusätzliche Szenen für "Die Zwei Türme" und "Die Rückkehr Des Königs" (den letzten Film der Trilogie) zu drehen. Obwohl alle drei Filme auf einmal gedreht wurden, wollte Peter Jackson, der immer sehr gründlich arbeitet, sein Werk noch perfektionieren. "Im Laufe der Schnittarbeiten hat er festgestellt, dass bestimmte Elemente fehlen und zusätzliche Szenen nötig sind," erklärte Elijah Wood. Deshalb hat sich 1 1/2 Jahre nach dem Ende der Dreharbeiten die ganze Filmcrew zur Freude aller Beteiligten ein weiteres Mal in Neu Seeland getroffen. "Ich hatte den Eindruck, einen Familienfilm zu drehen, nicht eine Großproduktion," merkte Peter Jackson an. In 18 Monaten hatten sich die Schauspieler in ihrem Aussehen kaum verändern, nur John Rhys-Davies, der den Zwerg Gimli verkörpert, hat viel Gewicht verloren. Veränderungen in der Maske und an seinem Kostüm wurden nötig, damit sein Aussehen mit den bisher gedrehten Szenen übereinstimmte. 
Orlando Bloom, der sich für die Dreharbeiten nicht Freinehmen konnte, wurde in den zusätzlichen Szenen, in denen er auftritt, gedoubelt. Der Schauspieler erklärte, dass er es sehr bedauere, nicht zum Drehort kommen zu können, wo die Stimmung diesmal noch entspannter war, was sicherlich auch mit dem Erfolg des ersten Films, der 800 Millionen Dollar einspielte, zu tun hat. Nicht schlecht für eine Trilogie, die 280 Millionen Dollar gekostet hat.
Die Dreharbeiten wurden Ende Juni mit einem gigantischen Fest, das 12 Stunden dauerte, abgeschlossen. Man erzählt sich übrigens, dass Liv Tyler, als sie am nächsten Tag ihr Flugzeug in die USA bestieg, einen riesen Kater gehabt habe. 
Die nächsten Festivitäten, die für die Filmcrew auf dem Programm stehen, sind:
Die amerikanische Vorpremiere in Los Angeles und die europäische Vorpremiere in Paris, einige Tage vor dem weltweiten Filmstart am 18. Dezember. Ein wahrhaft hübsches Weihnachtsgeschenk, das ohne Zweifel von der Öffentlichkeit mit Hochspannung erwartet wird. 


ONE No. 17 August - September 2002

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